UNSERE TRADITION MACHT UNS BESONDERS
GEFÖRDERTE PROJEKTE

 

Aktuelle Projekte

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

/ Outing Blog e.V.

1170 €

Projekt
Workshops von Outing Blog e.V.

Zielgruppe von unserem Projekt sind alle Schüler*innen ab der 7. Klasse sowie alle Bürger*innen.

Ziel unserer Workshops (Homophobie, Sexismus und Rassismus) ist die Aufklärung und die Sensibilisierung.

Outing Blog e.V. möchte Workshops zum Thema Homophobie, Sexismus sowie Rassismus mit Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen abhalten, diese wurden alle Fortgebildet. Diese möchten wir zum Großteil in Schule halten, aber auch für Institutionen und für unsere Beratungsstelen zu Verfügung stellen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Christian W. Find

450 € € 450

Projekt
PS-CODE SEARCHING FOR PASSING SOUNDS

Das öffentliche Publikum, in Berlin und weltweit.
Trans*idente Menschen und Künstler*innen sowie deren Bekannte und Freund*innen.
Menschen, die Vorbehalte haben gegen über LGBTI*-Liebes- und Lebensweisen.

Mein Projekt ist eine Hommage an trans*idente Menschen. Es soll zugleich ein Zeichen gegen Diskriminierung trans*identer Menschen setzen und aufklären. Das Projekt macht zugleich auf den Alten Sankt-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg aufmerksam, wo viele Menschen liegen, die nicht in das binäre Geschlchter-System passten und passen. Es soll ein Zeichen künstlerischer Ermächtigung im Sinne der Act-Up-Bewegung der 1980er Jahren setzen: Silnence is death. Break the Silence.

PS-CODE ist ein interaktives Klangprojekt auf dem Alten Sankt Matthäus Kirchhof in Berlin Schöneberg, das sich über einen QR-Code an eine sehr breite Öffentlichkeit richtet. Ein halbes Jahr lang bin ich auf der Suche nach Stimmen, den Passing Sounds, die nicht in das binäre Geschlechtersystem passten und passen (wollen). Das Projekt informiert darüber in zwei Podcasts zu Beginn und Ende und einem Webblog, der immer wieder aktualisiert wird. Ich lade über den QR-Code, der verbreitet wird und ein Gästebuch, das in dem Glaspavillon ausliegt, Menschen dazu ein, mir bei dieser Suche zu helfen. PS-CODE ist eine Hommage an trans*idente Menschen und ein Zeichen der künstlerischen Ermächtigung gegen Diskriminierung.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Die Rendsburger Regenbogengruppe

500 € € 500

Projekt
Laptopkauf

Die Rendsburger Regenbogengruppe berät und unterstützt die LGBTTIQ*-Community im Kreis Rendsburg-Eckerförde. Wir sind eine kleine Gruppe, die sich aus Spenden finanziert, die im vergangenen Jahr, auf Grund der Corona-Pandemie, ausblieben.

Um wieder Projekte planen und umsetzen zu können, benötigen wir ein neues Laptop. Bisher wurden alle Projekte und Online-Beratungen auf einem privaten Laptop umgesetzt, welches leider defekt ist. Ein neuer muss her, damit wir auch wieder Online für unsere Zielgruppe erreichbar sind. Wir beraten und unterstützenqueere Menschen und deren Angehörige. Da wir kein Verein sind, haben wir keine Einkünfte, bzw. die Möglichkeit, z. B. an die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung zu treten.

Kauf eines Laptop

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Andrey Dimitrev, Veronika Haluch, Mathias Matlok, Nicole Malodobry, Lidia Mgebrishvili, Franziska Pullmann

1048 €

Projekt
Projekt: LGBTQ*- Forschung in Polen und Russland (vorläufiger Titel )

1. Wissenschaftliche Gemeinschaft mit Schwerpunkten Osteuropa, Gender Studies, Queer Studies und darüber hinaus
2. LGBTQI* Gemeinschaft
3. Allgemeinbevölkerung

Ziel ist es herauszufinden, welchen Restriktionen und Herausforderungen Wissenschaftler:innen aus Polen und Russland seitens der Politik u. Gesellschaft ausgesetzt sind, und wie diese die Forschung beeinflusst. Zeitgleich möchten wir herausfinden welchen Einfluss wissenschaftliche Forschung auf die Bevölkerung haben kann und ob die Forschungsergebnisse mit der Wahrnehmung der community übereinstimmen. Dabei soll besonderer Augenmerk auf eine etwaige Netzwerkbildung, ebenso wie die Auswahl von Forschungsthemen, das Verhältnis von Aktivismus und Forschung, sowie Strategien der Transnationalisierung gelegt werden.
Dier Vergleich Polen / Russland ist angebracht, da die Regierungen der beiden Länder mit „Aktionen“ wie die „LGBT freien Zonen“ (Polen) als auch das Gesetz gegen „Homosexuelle Propaganda“ (Russland) für Aufsehen gesorgt haben. Bereits 2016 äußerte sich die Literaturwissenschaftlerin Dr. Agnieszka Mrozik zu der Institutionalisierung der Gender Studies in Polen. Sie benennt Probleme wie die Marginalisierung von Gender-Kursen an öffentlichen Universitäten. Gender Studies sind nicht als Disziplin im nationalen Wissenschaftsregister aufgeführt, so dass Fakultäten oder Fachbereiche nicht eingerichtet werden können. Des weiteren müssen Studenten hohe Gebühren entrichten und finanzielle Mittel werden nur von der EU gewährt.
Wir möchten die Aktivist:innen und Wissenschafter:innen zu Wort kommen lassen um von ihrer Perspektive aus auf Probleme und Chancen einzugehen, in der Hoffnung mehr Bewusstsein zum Thema in der deutschen Öffentlichkeit und Forschung zu schaffen.
Dazu wäre beispielsweise ein Vergleich zwischen der Arbeit der Wissenschaftler:innen einer polnischen und russischen Universität angezeigt.
Nach der Durchführung von Interviews und Abschluss des theoretischen Teil der Forschung, würde wir unsere Ergebnisse präsentieren wollen. Dabei ist es uns wichtig, auch außerhalb der akademischen Sphäre Bewusstsein für die Zustände in unserer europäischen Nachbarschaft schaffen zu können.
Deshalb würden wir unsere Forschungsergebnisse in gedruckter Form realisieren. Als Abschlussergebnis soll eine Broschüre oder (Zine) entstehen, in denen die Ergebnisse in gedruckter Form vereint und von visuell ansprechenden Design ergänzt werden. Die Qualität dieser ist uns von besonderer Bedeutung, und daher stellt diese auch den größten Kostenpunkt dar. Wir haben uns bewusst für eine Ausarbeitung durch eine professionelle Graphikerin entschieden, um mit der Broschüre etwas zeitloses zu schaffen, ein Werk in das immer wieder reingeschaut werden kann, ohne dass nach einmaliger Lektüre vergessen wird. Da eine Forschungsreise nicht stattfinden wird und somit auch die damit verbundenen Kosten wegfallen, rechtfertigt sich diese Ausgabe.
Zusätzlich sollen Flyer und Plakate gedruckt werden, die an hochfrequentierten Orten auf die Broschüre aufmerksam machen und somit deren mögliche Leserschaft vergrößern soll.

Forschungsprojekt welches die Probleme, Netzwerke und Schwerpunkte von Forscher:Innen in Polen und Russland die zu queeren Themen forschen sichtbarmachen will. Dabei soll eine Einsicht in die Forschungslage queerer Themen und Forschungen mit gender-Bezug gegeben werden, die im Besonderen auf die durch vor allem politische Entscheidungen und Agenden verhärteten Situiertheit der Forschenden eingehen möchte. Als Endergebnis möchte die Gruppe schließlich eine Broschüre in Aufrag geben, in der sich die Forschungserkenntnisse visuell, haptisch und für alle zugänglich sammeln.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Trawa Film Produktion

2500 €

Projekt
Bollenmädels (AT)

Die schwule Comunity, aber auch Heteros…

Ermutigung zu solidarischem Verhalten und Bauen von Netzwerken, Abbau von Vorurteilen,

Die Bollenmädels haben die schwule Community mit ihrem besonderen Charme, Mut und Engagement über viele Jahre mit geprägt.
Wir begleiten die neun Mädels bei ihren solidarischen, aber auch provokanten politischen Aktionen.
Interviewthemen sind Kindheitserlebnisse, Coming Out, AIDS-Welle, Umgang mit Sexualität bis zur Sorge um demente Eltern. Welche Ängste und Sehnsüchte haben sie? Wie fühlt sich das Älterwerden an? Wie gehen sie mit der Corona-Pandemie um?
Die neun Freunde haben ganz unterschiedliche Berufe und Eigenschaften. Sie stecken mit ihrer lebensbejahenden, klaren Haltung an und inspirieren.
Neben den Drehs und Interviews arbeiten wir mit Archivmaterial – so entsteht auch ein Bild der Hamburger Subkultur seit den 80ern. Wir animieren Fotos, Zeichnungen und Collagen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

rosalila Beratung & Bildung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

1000 € € 1000

Projekt
rosalila Website – zeitgemäß gestalten

alle Nutzer*innen unserer Angebote, u.a.
Lesben, Schwule, Trans*Personen, Zu- und Angehörige, Multiplikator*innen

Die Website soll nach einigen Jahren aktueller gestaltet werden.
Es soll eine Mehrsprachigkeit erreicht werden – englisch mindestens.
Aktuelle Veränderungen in den Angeboten, vor allem durch die CORONA-Pandemie bedingt, sollen eingearbeitet werden.
mit einem Kontaktformular soll die Kommunikation mit Nutzer*innen erweitert werden.

Die Website soll aktualisiert werden. Dazu soll im Mai eine Gruppe gebildet werden, ein Layouter, der die Seite überarbeiten wird einbezogen. Es sollen Texte und Bilder überarbeitet werden und zeitgemäß gestaltet werden.
Ein Mehrsprachigkeit soll erhalten und ausgebaut werden.
Unsere Website ist mehrere Jahre als. Ein Kontaktformular soll ermöglichen Anfragen zu stellen.
Wir wollen auch auf aktuelle Entwicklungen in der Region eingehen. Es sind teilweise Angebote weggefallen anderer Anbieter. Mit aktuellen Informationen zu Veranstaltungsangeboten auf der Seite sollen Grundinformationen für queere Personen erfolgen.
Die bisher bestehende Seite und deren Layout wird aufgegriffen; durch einen Eingabefehler ist diese aktuell nicht online.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

/ Nadine Asfour

1250 € € 800,00 €

Projekt
Violet

Bei der Zielgruppe handelt es sich vor allem um Jugendliche und junge Erwachsene, die selbst dabei sind, ihre Identität zu finden und zu akzeptieren. Darüber hinaus richtet sich der Film auch an Außenstehende, denen er einen Einblick in diese Prozesse schaffen soll, welcher einem sonst verwehrt bleibt.

Mit dem Film soll ein Fenster im Kopf der Protagonistin Blue geöffnet werden, einer junge Kunststudentin, die zum ersten Mal ihre eigene Identität hinterfragt. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, was für ein schwieriger Prozess das sein kann und wie alleine man sich oft damit fühlt. Der Film soll Zuschauern, denen es ähnlich geht, zeigen, dass sie damit eben nicht alleine sind, sondern viele andere gleiche oder ähnliche Konflikte durchmachen und es sich lohnt, sich seinen Ängsten zu stellen.

Eine experimenteller Kurzfilm, der die Suche nach der eigenen Identität abstrakt visualisiert.
Der Film erzählt die Geschichte von Blue, einer introvertierten, konfliktscheuen Kunststudentin, die in ihrem Studium Violet kennenlernt und direkt von ihr fasziniert ist. Für Blue ist es das erste Mal, dass sie so etwas für eine andere Person empfindet, und dann ist diese Person nun eine andere Frau.
Blue versucht, ihre Gefühle in einem Gemälde zu verarbeiten. Während diesem Prozess begeben wir uns in die Leinwand und in Blues Kopf hinein und beobachten, wie ihr Bedürfnis, Violet nahe zu sein, auf ihre eigene Angst vor den Konsequenzen trifft.

ANMERKUNG:
Ob bzw mit welchem Betrag die Förderstellen BKM und Film- und Mediennachwuchsförderung RLP das Projekt unterstützen werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Spätestens Anfang April wird es darüber allerdings eine Entscheidung geben, die ich anschließend sofort an Sie weiterleiten werde.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Frank Ekelmann-Neisch

4000 € € 2.000,00 €

Projekt
BOUYGERHL – Archiv für queere Musik

Hauptzielgruppe sind mit Sicherheit Personen, die sich als queer / lesbisch / schwul / bi / trans / non-binär identifizieren. Portal richtet sich an interessierte Hörer*innen bzw. Leser*innen als auch an die Musiker*innen selbst.

Jedoch ist die Zielgruppe eigentlich nicht wirklich beschränkt, das sich das Archiv an jede/n richtet, der/die sich für das Thema (queere) Musik interessiert.

Sichtbarkeit, Selbstverständnis und Empowerment von LGBTQ+ Musiker*innen.
Repräsentanz und Gleichstellung von LGBTQ+ generell.
Gesellschaftliches Bewusstsein, Austausch, Netzwerks
Langfristig: Aufbau Netzwerk für Veranstaltungen (Festival/Konzerte/Kurse/Radiosendung/Podcast etc).

BOUYGERHL ist ein Online-Archiv für queere Musik. Im Fokus stehen Kurzportraits von Acts, die sich als queer / lesbisch / schwul / bi / trans / non-binär identifizieren. Komplettiert wird das Portal durch Interviews sowie einen Blog über anstehende Veröffentlichungen, Tourdaten und relevante News.

BOUYGERHL möchte das gesellschaftliche Bewusstsein schärfen. Es geht um Sichtbarkeit, Selbstverständnis und Empowerment von LGBTQ+. Es geht um Identität. Denn Identität ist Realität!

Kriterium für die Aufnahme in die Datenbank ist, dass sich Musiker*innen jemals öffentlich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans, non binär und/oder queer identifiziert haben (bei Bands muss das nicht auf alle Mitglieder zutreffen). Bei dieser Definition gibt es kein ‚zu wenig‘ oder ‚zu viel‘ queer, kein richtig oder falsch. Es zählt allein das Bekenntnis – und damit der Beitrag zur Repräsentanz und Gleichstellung von LGBTQ+.

Das BOUYGERHL-Archiv entscheidet nicht über Relevanz. Denn egal, ob subtil oder laut: Sobald sich Fans durch Musik direkt oder indirekt mit den Themen Identität, Sexualität und Gender auseinandersetzen, leistet der Act seinen Beitrag zur Schaffung einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus können diese Stimmen Rolemodel für die Selbstfindung sowie Vorbild für ein offenes Miteinander sein.

Der Name des Projekts BOUYGERHL findet seinen Ursprung in zwei Songtiteln der Musiker*in Anohni – eine der progressivsten queeren Künstler*innen unserer Zeit und leidenschaftliche Stimme im Kampf für Transgender- und Frauenrechte. Die Worte ‚Bouy‘ und ‚Gerhl‘ sind dabei nicht binär zu verstehen – also stellvertretend für männlich oder weiblich – sondern bereits als Aufweichung in sich. Die Fusion zu BOUYGERHL ist somit Hommage und Statement gleichermaßen.

Initiator von BOUYGEHRL ist der Leipziger Veranstalter Zacker. Seit 20 Jahren organisiert er Konzerte, Partys und Events – stets mit dem Fokus auf queerer Musik. Aus zunächst rein persönlichem Interesse wird nun ein kleiner Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs. Seine Beweggründe für das Projekt: Die Sichtbarkeit von queeren Musiker*innen zu fördern, die – im wahrsten Wortsinn – die Stimme heben. Und zum anderen, damit die Entwicklung einer kleinen Community zu ermöglichen, die diese Leidenschaft für Musik teilt und Neues entdecken will.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

HAKI e.V. – Raum für lesbische, schwule, bi*, trans*, inter* und queere Menschen in Schleswig-Holstein

2000 €

Projekt
Fachtag LSBTIQ* und Inklusion

Der Fachtag richtet sich an
– LSBTIQ+ mit Behinderungen
– Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderungen bzw. LSBTIQ+
– Fachkräfte im Bereich LSBTIQ+
– Fachkräfte im Bereich Hilfen für Menschen mit Behinderungen
– Menschen aus Beiräten und Politik

Der Fachtag soll die Fachöffentlichkeit, Communitys und Politik für die Belange von LSBTIQ+ in den Hilfen für Menschen mit Behinderungen sowie für die Belange von Menschen mit Behinderung in den Angebotsstrukturen für LSBTIQ+ in Schleswig-Holstein sensibilisieren. Neben Vorträgen zu selbstbestimmter Sexualität von Menschen mit Behinderung, der Vorstellung der NRW-Studie LSBTIQ* Inklusiv und einem Politik-Talk wird in sechs Arbeitsgruppen unter anderem zu folgenden Themen gearbeitet: Selbstbestimmte Sexualität in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Trans*/Inter*/Non-Binary in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Selbsterfahrung und Selbstbewusstsein von LSBTIQ+ mit Behinderungen, Barrierefreiheit und Inklusion in der LSBTIQ+ Szene, Sexualbegleitung und Sexualassistenz.

Der Fachtag ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen HAKI e.V. und ZSL e.V. – Zentrum selbstbestimmtes Leben. Wir legen Wert darauf, dass LSBTIQ* mit Behinderungen stark am Fachtag einbezogen sind.

ca. 10.00 Uhr Begrüßung Heiner Garg; Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (angefragt)
Moderation Janis McDavid (zugesagt)
ca. 10.30 Uhr Vortrag „Selbstbestimmte Sexualität“ Evelyn Schön(zugesagt)
ca. 11.15 Uhr (30min) Pause
ca. 11.45 Uhr (45min) Workshop-Phase 1
1) LSBTIQ-Freundlichkeit in Hilfen für Menschen mit Behinderung (Selbst. Sexualität in Einrichtungen), (Kristina Theilig, Kiel zugesagt)
2) NRW-Studie LSBTIQ* inklusiv (Peter Hölscher, zugesagt)
3) Barrierefreiheit/Inklusivität in Angebotsstrukturen von LSBTIQ+, Anne Husemöller RuT Berlin (zugesagt)
4) Trans*/Inter*/Nicht-Binarität und Behinderung
(K* Stern, angefragt)
5) Sexualbegleitung und Sexualassistenz
Edith Arnold (zugesagt)
ca. 12.30 Uhr (60min) Mittagspause
ca. 13.30 Uhr (45min) Workshop-Phase 2
– Konkretisierung / Zwischenfazit
– Aufstellung von Forderungen
– Erarbeitung von Lösungsansätzen
ca. 14.15 Uhr (30min) Pause
ca. 14.45 Uhr Gespräch mit Politiker*innen
– Dennys Bornhöft, Mitglied des Landtags SH, FDP (zugesagt)
– Kathja Rathje-Hoffmann, Mitglied des Landtags SH, CDU (angefragt)
– Marret Bohn (angefragt), Mitglied des Landtags SH, Grüne (angefragt)
– Wolfgang Baasch, Mitglied des Landtags SH, SPD (zugesagt)
– Christian Dirschauer, Mitglied des Landtags SH, SSW (angefragt)
ca. 16 Uhr Abschluss und Ende

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

CSD Dresden e.V.

1551 €

Projekt
„Bestimme selbst!“

Gemeinschaftsprojekt für Queer Geflüchtete und Nichtgeflüchtete Jugendliche

-Förderung der Sexuellen Selbstbestimmung (Gewaltpräventive Wirkung)
-Begegnung und interkultureller Austausch queerer Jugendlicher
-Ressourcenaktivierung der Teilnehmer*innen, Stärkung und Erweiterung sozialer Kompetenzen (Selbstwirksamkeit, Empathie, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit)
-Sichtbar-Werden Queerer Jugendlicher und ihrer Anliegen in der Gesellschaft
-Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für das Thema „Sexuelle Selbstbestimmung“, Förderung von Verständnis und Respekt

In den Programmbausteinen Einzelcoaching und Gruppenworkshop setzen sich queer geflüchtete und nichtgeflüchtete Jugendliche gemeinsam mit dem Thema „Sexuelle Selbstbestimmung“ auseinander. Als Projektabschluss entwickeln sie eine Theaterperformance zum Thema, die sie zum CSD 2021 einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Das Programm „Bestimme selbst!“ wird von Pädagog*innen, professionellen Künstler*innen, Kreativtherapeut*innen, Kulturmittler*innen und Dolmetscher*innen begleitet. Über das Projekt entsteht ein Dokumentarfilm (Filmemacher Film und Fernsehakademie Berlin). Der Film wird auf Festivals eingereicht, bevor er im Anschluss auf DVD erscheint. Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Programmes ist für alle Jugendlichen kostenfrei.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Schwules Museum (rechtlich: Verein der Freundinnen und Freunde des Schwulen Museums in Berlin e.V.)

5000 €

Projekt
Publikation ArcHIV

Die Zielgruppen des Projektes sind Interessierte zur Geschichte von HIV/Aids, zur Geschichte stark schwul-queer beeinflusster Bewegungen, zur Rolle und Möglichkeit von Archiven und Archivieren, Aktivist:innen und Aktivismusinteressierte, sowie allgemein kulturell und historische interessierte Museumsbesucher:innen.

Das Projekt selbst besteht aus zwei Teilen: Zentral ist eine Ausstellung mit dem Titel „ArcHIV“. Die Ausstellung beruht auf einer Recherche im HIV/Aids-Archiv des Schwulen Museums Berlin. Herausgearbeitet wurden acht Schwerpunkte, die die Bandbreite des Archivs und der darin enthaltenen Erfahrungen veranschaulichen sollen sowie die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Archiven und Erinnerungsarbeit stellen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf „Spuren“ von Erfahrungen, die teilweise nur am Rande sichtbar werden und seltener im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, beispielhaft die Frage wie eigentlich Lesben im Kontext von HIV/Aids im Archiv (un)sichtbar werden.
Der beantragte Projektteil selbst ist eine ausstellungsflankierende Publikation. Die Publikation soll die Ausstellung dokumentieren und so auch über den Ausstellungszeitraum hinaus sowie für Auswärtige erfahrbar machen. Darüber hinaus soll die Publikation auch die Möglichkeit für vertiefte Auseinandersetzungen mit der Ausstellung und den Themen geben, beispielsweise durch vertiefende und kontextualisierende Texte, die sich bspw. damit auseinandersetzen wie andere Institutionen damit umgehen in den eigenen Sammlungen mitunter nur „Spuren“ zu finden und immer wieder auf Leerstellen zu stoßen/gestoßen zu werden.

Das beantragte Projekt ist eine Publikation zur Ausstellung „ArcHIV“ des Schwulen Museums Berlin. Die Ausstellung schöpft aus dem umfangreichen HIV/Aids-Archiv des Schwulen Museums und will die dort enthaltenen Materialien und Erfahrungen sichtbar(er) machen und dabei gleichzeitig die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Archiven und Erinnerungsarbeit stellen. Die beantragte flankierende Publikation soll die Ausstellung selbst dokumentieren und es ermöglichen mit zusätzlicher Kontextualisierung die Ausstellung und die in ihr aufgeworfenen Themen weiter zu vertiefen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Homosexuelle Initiative Salzburg, HOSI Salzburg
(ZVR-Zahl: 877488327, Vereinsregisterauszug:https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/zvn/public/Registerauszug)

2700 € € 1.450,00 €

Projekt
Buchprojekt „Inter* Pride“

***ZIELGRUPPE***
Der Sammelband „Inter* Pride“ richtet sich an alle am Thema „Intergeschlechtlichkeit & Menschenrechte“ interessierten Menschen, insbesondere aber an Lehrende und Studierende, die sich sozialwissenschaftlich, historisch, rechtlich oder medizinisch mit Intergeschlechtlichkeit und/oder Menschenrechten/Menschenrechtsverletzungen oder mit sozialen Bewegungen beschäftigen, an Policy Maker/Advisor und Politiker*innen, die versuchen die Menschenrechtssituation von intergeschlechtlichen Menschen zu verbessern, an Lehrpersonen und psychosoziale Fachkräfte, die sich mit Intergeschlechtlichkeit abseits medizinischer Diskurse auseinandersetzen wollen, an Menschenrechtsorganisationen, -Expert*innen und -Aktivist*innen sowie an unterstützende Personen und eine interessierte Öffentlichkeit, die Themen rund um Intergeschlechtlichkeit verstehen und aus einer Menschenrechtsperspektive betrachten möchten. Nicht zuletzt richtet sich das Buch auch an intergeschlechtliche Menschen selbst – es soll (Denk)-Räume eröffnen und zu Self-Empowerment beitragen.

– Bewusstseinsschaffung, Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung für die Situation von inter* Menschen (im deutschsprachigen Raum
– Thematisierung von Inter*-Themen im Rahmen von Menschenrechtsdiskursen und Menschenrechtsverletzungen
-Empowerment von intergeschlechtlichen Menschen

***PROJEKTBESCHREIBUNG***
Das Buch zeichnet die Erfolge und Kämpfe einer jungen Menschenrechtsbewegung nach. Während sich international bereits in den 1990er Jahren verschiedene Inter*-Aktivismus-Bewegungen formierten, hat im deutschsprachigen Raum gerade in den letzten Jahren das Thema in der öffentlichen Debatte an Aktualität und an Bedeutung gewonnen.

Der Sammelband verbindet Erfahrungswissen mit Fachwissen und verfolgt das Ziel, die Menschenrechtssituation intergeschlechtlicher Menschen in Europa und global kritisch zu reflektieren. Im Fokus stehen die Stimmen und die Perspektiven von Inter*-Aktivist*innen.

Einen Teil des Buches bilden Inter_views mit sowie Beiträge von Inter*-Aktivist*innen aus Australien, China, Deutschland, Kenia, Kroatien, Mexiko, Neuseeland, Österreich, der Schweiz, Südafrika, UK und den USA – die bieten Einblick in die unterschiedlichen Erfahrungen und Kämpfe von Inter*-Aktivist*innen weltweit.

***PROJEKT-TRÄGER*INNEN***
HOSI Salzburg (www.hosi.or.at)
Verein intergeschlechtlicher Menschen Österreich (VIMÖ, www.vimoe.at)
Plattform Intersex Österreich (www.plattform-intersex.at)

***EHRENAMTLICHES PROJEKTTEAM***
Das Projektteam (Paul Haller, Tinou Ponzer und Luan Pertl von VIMÖ, der HOSI Salzburg und der Plattform Intersex Österreich) arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Horst Emrich/ kaba-reh production

1500 € € 1500

Projekt
Coming Out! online Fassung

Jugendliche ab 12 Jahre in Schulen und der Jugendarrestanstalt, sowie Erwachsene im Abendprogramm.

Das Theaterstück „Coming Out!“ von Jutta Schubert mit anschließender Diskussion zum Thema LSBTTIQ hatte 2002 seine Uraufführung und wurde seit dem bundesweit über 260 mal gespielt. Die letzten Aufführungen fanden im Oktober 2020 wegen den CORONA Hygiene Maßnahmen im Innenhof der Jugendarrestanstalt Rastatt und Göppingen statt und nicht im Klassenzimmer. Seit dem wurden alle Theateraufführungen wegen CORONA abgesagt. Veranstaltungen für 2021 konnten bis jetzt nicht durchgeführt wegen. Um die bestehenden und kommenden Anfragen auch während der Pandemie durchführen zu können wäre eine online Fassung nötig. Ich wollte mich im Januar mit einer live stream Fassung beschäftigen, doch leider hatte ich einen  Schlaganfall erlitten. Nach 5 Wochen REHA geht es mir besser. Ich rechnete erst mit vier Wochen Probezeit, um ein Konzept für eine live stream Aufführung zu entwickeln. Doch da ich zur Zeit meine Kräfte einteilen muss, kann es auch länger dauern. Da ich weiterhin täglich meine REHA Übungen mache. Die Rechte vom Verlag und der Autorin habe ich schon eingeholt. Jutta Schuber würde auch die Endregie (auch online) übernehmen. Das Theaterstück hat viele Interaktionen mit dem Publikum. Evtl. benötige ich noch einen Assistenten für den live Chat und einen Techniker für die Kamera. Da ich wegen der Pandemie schon seit März 2020 online Unterricht gebe und online Regie geführt habe, besteht Erfahrung mit dem Medium. Einen eigenen Account habe ich noch nicht, werde mir aber einen zulegen sowie eine externe Kamera für den Live stream kaufen.  

„Coming Out!“ Theaterstück Inhalt: Als Lehrer Konrad an diesem Morgen in die Schule kommt, gibt es ein provokantes Graffiti im Schulhof: „KONRAD IST NE SCHWULE SAU“ Die nächste Schulstunde nimmt er zum Anlass, um darüber zu sprechen – und den Schülern Probleme und Gefühle nahezubringen, die ihnen allen nicht fremd sind… Er erzählt von seinen verwirrenden Jugenderlebnissen: Von Danny, einem Macker, der die Mädchen „aufriss“ und die Signale nicht verstand. Von dem Schweigen des Vaters, als Konrad gestand: „Ich steh‘ auf Männer“, dem Verstehenwollen der Mutter und „der Angst, sich lächerlich zu machen, wenn man sagt, was man fühlt“.
Die online Fassung, ist ein Experiment… ich weiß nicht, ob eine live stream Fassung von diesem tollem Theaterstück funktioniert, geschweige denn, ob diese auch gebucht wird. Es ist mein Versuch mit dem Stillstand in meiner Theaterarbeit zurecht zu kommen. Ob meine Lebenszeit damit sinnvoll genutzt ist, weiß ich nicht. Es ist ein Aufbäumen, ein Versuch gegen die Pandemie und deren Auftrittsverbote anzukämpfen. Möge sich der Aufwand lohnen. Ich Danke für die Unterstützung der HS e.V. Berlin.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

FILMZ e.V.

€ 1725 €

Projekt
Filmvorführung und Panel-Diskussion zum #ActOut-Manifest

Zielgruppe sind Bewohner:innen von Mainz mit Interesse an Film und/oder queerer Antidiskriminierungsarbeit.

Das Anfang diesen Jahres veröffentlichte Manifest #ActOut, in dem sich 185 Schauspielende öffentlich zu ihrer Sexualität bekannten, bildet hoffentlich eine Zäsur in der deutschen Filmbranche. Wir von FILMZ sind von dieser Aktion sehr begeistert und wollen Sprachrohr der Unterzeichnenden werden und eine Plattform zum Austausch zwischen ihnen und einem Mainzer Publikum bieten. Geplant ist, im Innenhof der Zitadelle Mainz einen aktuellen Film zu zeigen, der sich mit einer queeren Thematik beschäftigt. Im Anschluss soll ein Panel mit einigen Unterzeichnenden stattfinden, die sich mit der angesprochenen Situation beschäftigen und einen Bezug zum gezeigten Film herstellen.
Ziel ist, auf die weiterhin schwierige Situation von LSBTI* in der Filmindustrie aufmerksam zu machen und auf einen Wandel in dieser Branche hinzuarbeiten, die so wichtig für Sozialisierung und individuelle und gesellschaftliche Willensbildung ist.

Der gemeinnützige Verein FILMZ e.V. richtet seit 2001 jährlich FILMZ – Festival des deutschen Kinos in Mainz aus, das älteste Langfilmfestival in Rheinland-Pfalz. Wir zeigen dabei zwischen dem 04. und 13.11.2021 die verschiedensten Filmformate in Mainz und Umgebung. Das Programm setzt sich aus zeitgenössischen deutschsprachigen Produktionen und Koproduktionen in den Festivalkategorien Lang-, Mittel- und Kurzfilm sowie Dokumentarfilm zusammen. Außerdem gibt es das Symposium als akademischen Teil des Festivals mit einem jährlich wechselnden Thema sowie verschiedene Rahmenveranstaltungen. FILMZ bietet dem aktuellen deutschen Film ein spannendes und fröhliches Forum und ist bekannt für seine warme, herzliche Atmosphäre, die durch den regen Austausch zwischen etablierten Filmschaffenden und Publikum entsteht.

Da das Festival sich einer langjährigen und stets ansteigenden Beliebtheit erfreut, haben wir als Organisator:innen beschlossen, verschiedene Sommerveranstaltungen im Rahmen von FILMZ auszurichten. Eine dieser Veranstaltungen wird Ende August/Anfang September 2021 in Kooperation der Mainzer KulturGärten auf der Zitadelle Open-Air stattfinden:
Das Anfang diesen Jahres veröffentlichte Manifest #ActOut, indem sich 185 Schauspielende öffentlich zu ihrer Sexualität bekannten, bildet hoffentlich eine Zäsur in der deutschen Filmbranche. Wir von FILMZ sind von dieser Aktion sehr begeistert und wollen Sprachrohr der Unterzeichnenden werden und eine Plattform zum Austausch zwischen ihnen und einem Mainzer Publikum anregen. Geplant ist, einen aktuellen Film zu zeigen, der sich mit einer queeren Thematik beschäftigt. Im Anschluss soll ein Panel mit einigen Unterzeichnenden stattfinden, die sich mit der angesprochenen Situation beschäftigen und einen Bezug zum gezeigten Film herstellen.

Mit unserer Veranstaltung möchten wir alle #ActOut-Unterzeichnende unterstützen – und hoffen dabei auf die Unterstützung der von Ihnen geführten Stiftung, die sich ja zum Ziel gesetzt hat, „engagierte Menschen und Gruppen in ganz Deutschland“ dabei zu fördern, „ihre Ziele für die Bewegung zu erreichen“. Da wir unseren Gästen gerne Anfahrt und Übernachtung erstatten wollen und die Filmvorführgebühren zahlen müssen, würden wir uns über eine Unterstützung Ihrerseits sehr freuen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

João Carvalho (he/him)

1500 €

Projekt
WAIT YOUR TURN

Dieser Film richtet sich sowohl an unabhängige Filmfestivals, die experimentelle Fiktionen zeigen,
als auch an queer-orientierte Filmfestivals. Wir glauben, dass seine Themen und die spezifische Perspektive, die der Film bietet, seinen Platz in Sektionen internationaler Filmfestivals wie Berlinale Forum, BFI Flare, Queer Xposed, Chéries-Chéris Paris finden könnte. Gegebenenfalls möchten wir den Film auf VOD-Streaming-Plattformen zeigen, um die verschiedenen Arten der Komplizenschaft zu erforschen, die der Film mit Zuschauern aus verschiedenen Positionen herstellen kann, von einem Publikum in einem dunklen Kinosaal bis hin zu einer individuellen, intimen Erfahrung in einem eigenen Zimmer.

Ausgehend von meinen persönlichen, körperlichen und sozialen Erfahrungen zielt WAIT YOUR
TURN darauf ab, eine selbstbestimmte filmische Darstellung einer von vielen Transidentitäten zu
schaffen. Wir hoffen, mit diesem Film dazu beizutragen, dass sich Möglichkeiten eröffnen, einen filmischen
Blick zu definieren, der von Körpern ausgeht, die am Rande der Geschlechterbinarität existieren.

Der Kurzfilm WAIT YOUR TURN handelt von einem jungen Mann, der versucht seine starken Menstruationsschmerzen zu ertragen, während er in einem öffentlichen Warteraum auf seinen Termin wartet. Begleitet von einem Youtube Tutorial das eine Anleitung zu Entspannung bei Menstruations-Schmerz gibt, driftet der Film immer mehr ins Surreale in dem schließlich der junge Mann immer mehr Kontrolle über seine Situation erlangt und somit eine gewisse Form von Erlösung.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Natürliche Person

3250 €

Projekt
Trans Rights Panel

Siehe Anlage

siehe Anlage

siehe Anlage

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Aktivist

2109.74 €

Projekt
Deutschland bleibt bunt

Queere Community in Deutschland

Vernetzung der Community durch crossmediale Sichtbarkeit und vor allem Aufklärung über psychische Gesundheit und Hilfe bei der Suche nach Hilfe.

https://www.gofundme.com/f/deutschland-bleibt-bunt

Durch eine riesige Regenbogen-Laola durch Deutschland möchte ich auf das wichtige Thema psychische Gesundheit in der queeren Community aufmerksam machen und die Betroffenen da treffen, wo sie im Sommer eh anzutreffen sind.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Klaus Nierhoff und Bund Lesbischer und Schwuler JournalistInnen e.V.

1500 €

Projekt
Bonus-Material zum Hörbuch Felix Rexhausen „Zaunwerk. Szenen aus dem Gesträuch“

Junge Menschen, die teilweise noch keine Vorstellung von den Auswirkungen des §175 haben. Über den queeren Rahmen hinaus ist dieses Projekt ein Beitrag zur Demokratie-Förderung für alle deutschsprachigen Menschen.

Politische Bildung. Im Zuge der Aufarbeitung des Unrechtsparagraphen 175 soll dieses Hörbuch und explizit die Diskussionsrunde als Anschauungsmaterial dienen, um die Lebenswelten Homosexueller in einer noch nicht lange vergangenen Zeit spürbar werden zu lassen. Es soll zeigen, wie die Kriminalisierung von Homosexualität konkrete Menschen in ihren Lebensmöglichkeiten einschränkt und deformiert.
Fokus dieses Antags ist die Einordnung des Textes mittels einer Gesprächsrunde, möglichst unter der Leitung von Johannes Kram. Der Herausgeber des Textes, Literaturwissenschaftler Benedikt Wolf, der Rexhausen-Experte Axel Bach, ein Zeitzeuge und ich sollen über die Entstehungsgeschichte des Texts und seine politischen Implikationen diskutieren.

Der Literatur-Wissenschaftler Benedikt Wolf hat gerade ein bisher unveröffentlichtes Manuskript von Felix Rexhausen (1932-1992) herausgegeben: „Zaunwerk. Szenen aus dem Gesträuch“. Um dieses Werk einer breiteren Rezeption zuzuführen, möchte ich es gern einlesen und als Hörbuch produzieren. Es handelt vom Leben homosexueller Männer und deren Ängste und Sehnsüchte unter dem Damoklesschwert des §175 in den sechziger Jahren der BRD. Unterhaltsam und verstörend. Dafür haben wir eine Förderungszusage der HMS.

Für das Bonusmaterial, basierend auf dem Nachwort des Literaturwissenschaftlers Benedikt Wolf, soll im Studio eine Experten-Diskussion unter der Leitung des reichweitenstarken Publizisten und Aktivisten Johannes Kram aufgenommen werden. Dafür brauchen wir die beantragten 1.500€.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Progressiver Eltern- und Erzieher*innen-Verband (PEV) NRW e.V.
Familienbildungsstätte

2641 €

Projekt
FAMILIE(N)LEBEN UNTERM REGENBOGEN – Naturerlebnis- und Begegnungswochenende für Regenbogenfamilien in NRW

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Eltern mit ihren Kindern

Gemeinsames Erleben fördert die Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kindern sowie das wechselseitige Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Familienmitglieder. Fernab alltäglicher Verpflichtungen und häuslicher Aufgaben stellt dieses verlängerte Eltern-Kind-Wochenende daher Aktionen und Übungen in den Mittelpunkt, welche die verschiedenen Beziehungen innerhalb der eigenen Regenbogenfamilie vertiefen. Darüber hinaus stehen der Austausch und die Begegnung mit anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* oder inter* Eltern im Fokus des Familienseminars. So sollen im Rahmen dialogischer Kommunikationsmethoden regenbogenfamilienspezifische Themen und Inhalte sowie die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen für alle Familienformen jenseits von Hetero- und Cisnormativität diskutiert werden.
Den Teilnehmer*innen und ihren Kindern sollen dabei gemeinsame sowie getrennte Seminareinheiten angeboten werden. Bei getrennten Seminarphasen erleben alle Kinder ein eigenes altersgemäßes Erlebnisprogramm in verschiedenen Gruppen, welches verantwortungsvoll von qualifizierten, erfahrenen und gendersensiblen Kinderteamer*innen durchgeführt wird. Daneben gibt es freie Zeiten, in denen die herrliche Umgebung der Familienferienstätte auf eigene Faust erkundet werden kann.
Die Projektveranstaltung wird in Kooperation zwischen der Fachstelle „rubikon e.V.“ und PEV organisiert und vorbereitet; sie soll somit auch der Intensivierung der Netzwerkarbeit zwischen unserem Familienverband mit seiner Familienbildungsstätte und der auf queere Beratung und Information spezialisierten Fachstelle dienen.

Konzeptionierung, Planung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines langen zielgruppenspezifischen Familienwochenendes für Regenbogenfamilien in der Natur (Westerwald) in Kooperation mit rubicon e.V. (Köln);
Anregung dialogischer und politischer Austauschprozesse zwischen Eltern bzw. Sorgeverantwortlichen der LQBTIQ+ Community durch pädagogische Anleitung und Begleitung;
Entwicklung eines pädagogischen Rahmenprogramms für die Kinder, wo punktuell das Thema „Leben in der Regenbogenfamilie“ spielerisch, altersgerecht und vielfaltsorientiert aufgegriffen werden soll

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

The LGBT life e.V.

5000 €

Projekt
YouTube show „Talk with a gay“

Zielgruppe: Die Zielgruppe dieses Projekts ist die LGBTI+ Community sowie Flüchtlinge und Aktivisten, die in Deutschland und Europa leben.
Europa. Die Zielgruppe können auch Politiker und normale Bürger in Deutschland und Europa sein, die die europäischen Werte teilen und der LGBTQ-Gemeinschaft gegenüber tolerant sind.

Projektziele:
– um so viele wie mödlich über LGBTI+ zu hören;
– LGBTI+ helfen, ihr Talent zu entwickeln;
-Helfen Sie LGBTLI+ kiene Angst vor der Kamera, Öffentlichkeit, entspannt sein;
– Erhöhung der Bekanntheit vor Parodien von Künstlern in Berlin und Deutschland;
– Helfen Sie der LGBTI+ Community, Probleme zu melden, die ihr Beunruhigen;

Das Projekt “Talk with a gay” ist ein Programm, das normalerweise einmal im Monat auf dem Fatal Flash YouTube kanal
veröffentlicht wird. Das Format dieses Projekts beinhaltet ein Studiointerview mit einem Gast sowie die Teilnahme des
Gastes an verschiedenen Abschnitten dieses Programms. Der Name des Programms “Talk with a gay” ist gewählt, weil die
Gäste offen Homosexuell interviews gehen. Die Gäste unseres Programms sind ganz unterschiedliche Menschen. Politiker,
Schauspieler. Aktivisten und einfache Einwohner. Die Fragen dieses Programms betreffen ganz verschieden Bereiche von
LGBTI+ Menschen und nicht nur.

Die Themen der einzelnen Episoden der Sendung werden unterschiedlich sein. Das kommt ganz auf den Gast an. Sie können
sich mit Aktivismus, Politik, Kultur usw. befassen. Es kommt auf den Gast an und darauf, welche Themen zum Zeitpunkt des
Interviews aktuell sind.

Mit diesem Projekt können wir der Welt zeigen, dass die LGBTI-Gemeinschaft dieselben Menschen ist wie alle anderen auch.
Dass sie den gleichen Beitrag zur sozialen Entwicklung des Landes und des Staates leisten wie andere seiner Bewohner. Wir
helfen den Flüchtlingen, selbstbewusster zu werden und aus der Depression herauszukommen, in der sie bei ihrer Ankunft
hier ankommen. Dank des Programms werden immer mehr Menschen erkennen, dass es normal ist, offen zu leben und keine
Angst zu haben, sich zu öffnen. Sie werden verstehen, dass Freiheit ein Teil des sozialen Lebens ist, den jeder von uns für die
körperliche und geistige Gesundheit braucht.
Bereits jetzt zeigt diese Show seine Wirksamkeit für die LGBTQ Community. Nachdem sie die Ausgaben gesehen haben,
hinterlassen die Zuschauer viele lobende Kommentare und sprechen von Dankbarkeit für unsere Arbeit. Viele sprechen
darüber, wie unser Programm ihnen hilft, Probleme zu bewältigen und die Dinge anders zu betrachten.

Mit diesem Projekt können wir der Welt zeigen, dass die LGBTI-Gemeinschaft dieselben Menschen ist wie alle anderen auch.
Dass sie den gleichen Beitrag zur sozialen Entwicklung des Landes und des Staates leisten wie andere seiner Bewohner. Wir
helfen den Flüchtlingen, selbstbewusster zu werden und aus der Depression herauszukommen, in der sie bei ihrer Ankunft
hier ankommen. Dank des Programms werden immer mehr Menschen erkennen, dass es normal ist, offen zu leben und keine
Angst zu haben, sich zu öffnen. Sie werden verstehen, dass Freiheit ein Teil des sozialen Lebens ist, den jeder von uns für die
körperliche und geistige Gesundheit braucht.
Bereits jetzt zeigt diese Show seine Wirksamkeit für die LGBTQ Community. Nachdem sie die Ausgaben gesehen haben,
hinterlassen die Zuschauer viele lobende Kommentare und sprechen von Dankbarkeit für unsere Arbeit. Viele sprechen
darüber, wie unser Programm ihnen hilft, Probleme zu bewältigen und die Dinge anders zu betrachten.
Nach dem Prototyp unseres Programms wird jetzt auch ein anderes Programm „Straight talk with a gay people“gedreht.
Wir sind sehr froh, dass unsere Idee aufgenommen wurde und jetzt lebt und in verschiedenen Bildern verkörpert wird und
immer beliebter wird.
Unsere Show ist ein Hauch frischer Luft für die LGBT-Community. Es ist eine Show, die den Jugendlichen Selbstvertrauen, ihre
Fähigkeiten und Möglichkeiten gibt, sich zu entfalten und diese Welt zu verändern.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Luisa Kalkuhl, Theaterpädagogin

100 €

Projekt
Queeres Theater Kollektiv

Das Projekt soll, insbesondere junge, kulturinteressierte LSBPATINQ+ Personen ab 14 Jahre ansprechen. Also lesbische, schwule, pansexuelle, asexuelle, trans*, inter*, nicht-binäre und queere Personen, sowie solche, die sich ihrer Geschlechtsidentität unsicher sind.

Das Theaterprojekt verfolgt das Ziel die Repräsentation von LSBPATINQ+ Personen und deren Lebensrealitäten in der freien Theater-Szene auszubauen und zu fördern. Es soll einen kreativen, sicheren Raum für insbesondere junge, schauspielerisch interessierte LSBPATINQ+ Personen bieten, der es durch diskriminierungsfreie und queer-freundliche Rahmenbedingungen ermöglicht, LSBPATINQ+ Menschen an das Theaterspiel heranzuführen und damit als potenzielle Akteur_innen der freien Theater Szene zu fördern. Zudem ist es so ausgelegt, das LSBPATINQ+ Themen und Lebenswelten durch ein Theaterstück auf die Bühne gebracht werden und so künstlerisch sichtbar werden. Durch das Projekt soll eine feste Gruppe entstehen die gemeinsam in regelmäßigen Proben den Prozess einer Theaterstückproduktion durchlaufen. Um einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen, ist die Teilnahme für die Teilnehmenden kostenfrei. Neben den regelmäßigen Proben soll es ganztägige Intensivprobe und einen 4-tägigen Workshop am Wochenende geben. Über Techniken der Biographiearbeit und des Szenischen Interpretierens haben die Teilnehmenden die Möglichkeit autobiografisches Material zu erstellen oder mit queeren Geschichten zu arbeiten und dies in eine ästhetische Form zu bringen. Der Produktionsprozess in einer Dortmunder Spielstätte, soll den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnen, mit anderen Kunstschaffenden in der Spielstätte in Kontakt zu kommen und am kulturellen Geschehen teilzuhaben. Das Projekt soll 2022 ausgetragen werden und der Produktionsprozess bis Ende des Jahres mit vier Theateraufführungen im Theater im Depot enden.
Das Projekt ist theaterpädagogisch konzipiert, so dass es auch Unerfahrene im Theaterspiel adäquat unterstützen kann, sich Theatertechniken anzueignen. Zudem ist es partizipativ ausgelegt und bietet allen Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Themen in den Produktionsprozess einzubringen. Über Impulse zu intersektionalen und queer-feministischen Diskursen, können die Teilnehmenden nach Bedarf Unterstützung erhalten und befähigt werden, eine tiefere Auseinandersetzung mit queeren Themen einzugehen und diese künstlerisch-ästhetisch umzusetzen.

Bitte beachten Sie, dass es bei der Eintragung der Kosten des Projektes zu einem Berechnungsfehler kommt. Scheinbar wird „8.Kostenart“ nicht in die Gesamtkosten-Berechnung einbezogen. Somit fehlen in der Angabe der „Gesamtkosten“ 1.900€. Die Gesamtkosten betragen jedoch 26.688€, womit der beantragte Zuschuss eine Höhe von 2.000€ hat. Ich habe einen Kostenplan in den Anhang geladen für eine Übersicht.

Das Theaterprojekt verfolgt das Ziel die Repräsentation von LSBPATINQ+ Personen und deren Lebensrealitäten in der freien Theater-Szene auszubauen und zu fördern (LSBPATINQ=lesbisch, schwul, pansexuell, asexuell, trans*, inter*, nicht-binär, queer). Es soll einen kreativen, sicheren Raum für junge, schauspielerisch interessierte LSBPATINQ+ Personen bieten, der es durch diskriminierungsfreie und queer-freundliche Rahmenbedingungen ermöglicht, junge LSBPATINQ+ Menschen an das Theaterspiel heranzuführen und damit als potenzielle Akteur_innen der freien Theater Szene zu fördern. Zudem ist es so ausgelegt, das LSBPATINQ+ Themen und Lebenswelten durch ein Theaterstück auf die Bühne gebracht werden und so künstlerisch sichtbar werden. Durch das Projekt soll in 2022 eine feste Gruppe entstehen die gemeinsam in regelmäßigen Proben den Prozess einer Theaterstückproduktion durchlaufen. Neben den regelmäßigen Proben soll es ganztägige Intensivproben am Wochenende geben. Über Techniken der Biographiearbeit haben die Teilnehmenden die Möglichkeit autobiografisches Material durch die Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Biographie zu erstellen und es in eine ästhetische Form zu bringen. Der Produktionsprozess in einer Dortmunder Spielstätte, soll den Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnen, mit anderen Kunstschaffenden in der Spielstätte in Kontakt zu kommen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Der Antragsteller, Quarteera e.V., ist der erste eingetragene bundesweit agierende Verein russischsprachiger LSBTIQ*-Personen und deren Freund*innen in Deutschland. Seit einem Jahrzehnt vertritt Quarteera die Interessen von russischsprachigen queeren Menschen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene, beschäftigt sich mit der Sensibilisierung zu LSBTIQ* unter den russischsprachigen nicht-queeren Communitys mithilfe von Aufklärungsveranstaltungen, Veröffentlichungen und öffentlichen Kampagnen und führt internationale Projekte mit den Ländern der östlichen Partnerschaft und Russland durch die Förderung von dem Auswärtigen Amt durch. Heute verbindet Quarteera ca. 150 Mitglieder und 80 aktive Ehrenamtliche aus ganz Deutschland, trägt ein Tandemprojekt politischer Bildung mit der Stiftung Akademie Waldschlösschen mit und organisiert bereits zum zweiten Mal einen russischsprachigen CSD im Berliner Bezirk Marzahn, der rund 30.000 russischsprachigen Bewohner*innen hat.

3500 € € 3500

Projekt
Quarteera helps Ukraine

Queere Geflüchtete aus der Ukraine
Freiwillige des Vereins

Ziel des Projektes ist es möglichst vielen queeren Geflüchteten auf der Ukraine zu helfen. Dabei handelt es sich um Soforthilfe und Orientirungshilfe. Unter der Soforthilfe wird die Betreuung der Geflüchteten umittelbar nach dem Ankommen in Deutschland: vorübergehende Unterbringung, Versorung mit alltäglichen Sachen, Beratung über Registrierung in den staatlichen Behörden zum Erwerb eines Aufenthalttitels und der Sozialleistungen, psycholofische Beratung, erste Orientierung gemeint. Unter der Orientierungshilfe ist die Integration in die deutsche Gesellschaft gemeint: Organisation der Sprachcoaching, weitere Beratung durch Sozialarbeiter*in, Psycholog*innen und Jurist*innen, Sprachvermittlung, Maßnahmen der politischen Bildung, Förderung des Engagements und Freizeitsaktivitäten.

Quarteera ist ein Verein russischsprachiger LGBTQ+-Menschen in Deutschland. Unsere Aktivist*innen stammen aus unterschiedlichsten Ländern des PostOst-Raums: Ukraine, Belarus, Russland, Usbekistan, Kasachstan und vielen anderen. Uns vereint nicht nur die gemeinsame Erfahrung als LGBTQ*, sondern auch der Wunsch, eine freie Zivilgesellschaft zu gestalten – in Deutschland ebenso wie in unseren Herkunftsländern. Die militärische Invasion in der Ukraine hat uns schwer erschüttert, wir konnten nicht tatenlos bleiben.

Wir helfen LGBTQ+-Menschen aus der Ukraine, die nach Deutschland flüchten.

Innerhalb von zwei Wochen haben wir ein effektives System auf die Beine gestellt, basierend ausschließlich auf ehrenamtlichen Ressourcen. Wir helfen Menschen dabei, bis Berlin zu kommen, suchen Unterkünfte, stellen notwendige Dinge des täglichen Lebens zur Verfügung, besorgen Lebensmittel, führen juristische und psychologische Beratungen durch.
Insgesamt haben wir in den fast drei Wochen seit Kriegsbeginn 175 Menschen und 18 Haustiere bei der Orientierung im neuen Land unterstützt.

Um weiter möglichst vielen Menschen helfen zu können, müssen wir unsere Infranstruktur verbessern und weiterentwickeln. Es handelt sich dabei um das Community-Zentrum am Arkonaplatz 5, wo die Erstaufnahme von Geflüchteten stattfindet. Außerdem planen wir ab April einen Treffort für queere Menschen in Marzahn eröffnen, da die Kapazitäten des Communityzentrums am Arkonaplatz der Anzahl der Personen, die wir betreuen, nicht gerecht wird. Aus diesem Grund beantragen wir eine Fördersumme, die uns ermöglich, das Communityzentrum zu erhalten und weiterentwickeln sowie den neuen Treffpunkt einzurichten.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

2 Privatpersonen

3700 €

Projekt
#360baleado BONANZA

Besonders LGBTQIAA+ Menschen, aber es sind explizit auch Menschen eingeladen, die nicht dieser Gruppe entsprechen.

Das Festival dient zum Empowerment und zur Sichtbarmachung von trans* und nicht binären Communities und deren künstlerischem Output, sei es Musik, Performance, Film oder Gespräche. Wir möchten trans* und nicht-binären Menschen eine Platform bieten ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen.
Ziel ist auch, durch dieses Showcase Menschen in ihrer Selbstfindung zu empowern und ihnen zu zeigen, wie vielfältig unsere Gesellschaft ist. Auch möchten wir eine Atmosphäre schaffen, in der außenstehende Personen die Möglichkeit bekommen, die Community kennen zu lernen. Das Projekt #360baleado sieht sich seit 2018 als Verbindungsstelle zwischen trans* und nicht binären Communities und Menschen, die in ihrem Alltag nicht die Möglichkeit haben, diese Communities kennen zu lernen.

Dieses Projekt wird bereits durch den Diversitätsfonds NRW sowie das Kulturamt der Stadt Köln geföerdet. Unsere Bewerbung bei der Homosexuellen Selbsthilfe betrifft hauptsächlich die Workshops, deren Leiter*innen wir gerne Gagen zahlen würden. Momentan fehlen uns hierfür noch die finanziellen Mittel. Wir sehen die Workshops als elementaren Bestandteil des Festivals, der es ermöglicht unterschiedliche Menschen und Lebensrealitäten zusammen zu bringen und von Ihnen zu lernen. Ihre Unterstützung würde uns ermöglichen, die bereits bestätigten Personen für die Workshops bezahlen zu können, sowie noch weitere Personen einladen zu können, die ihr wissen und ihre Expertise mit den (jungen) interessierten teilen.

#360baleado BONANZA ist das erste Festival für trans* und nicht-binäre Performance, Musik und Film in Köln.
Es zeigt Panels, Performances, Konzerte und Filme von trans* und nicht-binären Künstler*innen, sowie eine Reihe von Workshops und anderen Aktionen queerer Gruppen für Menschen aller Altersklassen.

#360baleado setzt sich für Empowerment und Sichtbarkeit der trans* Community als Teil der Gesellschaft ein, sowohl in Deutschland als auch international. Durch Nutzung moderner Virtual-Reality-Technik, persönlichen Portraits, Klangkunst, Interventionen im Stadtraum und sorgsam kuratierten Events wird ein direkter, intimer Zugang zu den Geschichten, Lebenssituationen und Träumen einzelner trans* Personen ermöglicht.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Pride Aktion Passau

500 € € 500

Projekt
Pride Passau 2022

Unsere Zielgruppe ist die queere Community in Niederbayern, die allgemeine Öffentlichkeit und politische Machthaber*innen.

Wir setzen uns die Vernetzung der Community zum Ziel, in einer Umgebung die nicht sonderlich queerfreundlich ist. Der Passauer Bischof ist homophob, es gibt keine Beratungsangebote und der Großteil der Bevölkerung denkt traditionell katholisch. Wir wollen die queere Community empowern! Auch sollen die Bildungsarbeit für die Allgemeinheit und der passive Support verstärkt werden. An die Politik stellen wir folgende Forderungen: Einsetzen für mehr Toleranz, Positionierung gegen Homophobie, mehr Beratungs- und Vernetzungsangebote.

Wir veranstalten die Pride Passau 2022!! Wir wollen die queere Community aus Niederbayern vernetzen und empowern. Mit Redner*innen und Künstler*innen aus der Region werden wir ein diverses Programm zusammenstellen.

Sie können uns auf instagram finden unter @prideaktionpassau.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

BOUYGERHL – Archiv für queere Musik

6000 €

Projekt
BOUYGERHL Interview- bzw. Portraitfilm mit queerem Musiker

Zielgruppe für den Interview- bzw. Portrait-Film ist in erster Linie die LGBTQI+-Community. Aber auch die heteronormative Mehrheitsgesellschaft soll über die Auseinandersetzung mit dem Thema bzw. dem Musiker und seiner Arbeit neue Sichtweisen erhalten. Natürlich richtet sich der Interviewfilm auch an den queeren Nachwuchs – als Empowerment für noch nicht oder kürzlich geoutete Jugendliche, die sich mit dem Musiker identifizieren und von seinen Geschichten lernen können.

BOUYGERHL legt den Fokus auf queere Musiker*innen, die sich als lesbisch / schwul / bi / trans / non-binär / queer identifizieren. BOUYGERHL möchte das gesellschaftliche Bewusstsein schärfen. Es geht um Sichtbarkeit, Selbstverständnis und Empowerment von LGBTQ+. Es geht um Identität. Denn Identität ist Realität!

Bei dieser Definition gibt es kein ‚zu wenig‘ oder ‚zu viel‘ queer, kein richtig oder falsch. Es zählt allein das Bekenntnis – und damit der Beitrag zur Repräsentanz und Gleichstellung von LGBTQI+. Egal, ob subtil oder laut: Sobald sich Fans durch Musik direkt oder indirekt mit den Themen Identität, Sexualität und Gender auseinandersetzen, leistet der Act seinen Beitrag zur Schaffung einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus können diese Stimmen Rolemodel für die Selbstfindung sowie Vorbild für ein offenes Miteinander sein.

Interview- bzw. Portraitfilm mit queerem Musiker. Geplante Inhalte sind die eigene queere Identität des Musikers sowie – als Person des öffentlichen Lebens – die Wichtigkeit von Sichtbarkeit und Repräsentanz für die Gleichstellung von LGBTQI+. Es soll auch um die eigene Geschichte gehen (Coming-Out, Jugend, Schule) und den Abgleich, wo wir als Gesellschaft heute stehen. Der Film richtet sich an die LGBTQI+-Community, aber auch die heteronormative Mehrheitsgesellschaft soll über die Auseinandersetzung mit dem Thema bzw. dem Musiker und seiner Arbeit neue Sichtweisen gewinnen können. Der Film ist ebenfalls Empowerment für noch nicht oder kürzlich geoutete Jugendliche, die sich mit dem Musiker identifizieren und von seinen Geschichten lernen können.

Der Film soll das gesellschaftliche Bewusstsein schärfen. Es geht um Sichtbarkeit, Selbstverständnis und Empowerment von LGBTQ+. Es geht um Identität. Denn Identität ist Realität! Sobald sich Fans durch Musik direkt oder indirekt mit den Themen Identität, Sexualität und Gender auseinandersetzen, leistet der Act seinen Beitrag zur Schaffung einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus können diese Stimmen Rolemodel für die Selbstfindung sowie Vorbild für ein offenes Miteinander sein.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Vorspiel SSL Berlin e.V.

1862 €

Projekt
Regenbogen-Sportwiese

Die Sportangebote sollen einerseits für Mitglieder angeboten werden, die diese als reguläres Sportprogramm des Vereins nutzen können (50-75%) und ebenso neue Interessierte zu Schnuppertrainings motivieren (25-50%). Queere Menschen sollen im Rahmen der Aktionswochen zu Sport und Bewegung (im Verein) motiviert werden, wobei die Zielgruppe auf alle Menschen (unabhängig der sexuellen oder geschlechtlichen Identität) ausgeweitet werden kann (die Sport in einem beliebigen Sportverein machen wollen, sich aber im queeren Umfeld durch einen respektvolleren Umgang miteinander und mehr Vielfalt wohler fühlen).

Zur Sichtbarmachung, Ergänzung und Weiterentwicklung des queeren Sportangebots bei Vorspiel (explizit auch in den Ferienzeiten) will der Verein regelmäßige Angebote im Freien anbieten, um
a) neue Zielgruppen über Laufpublikum für Sport zu gewinnen
b) queeren Sport und queeres Leben in Berlin sichtbar zu machen,
c) Vielfalt im Sport sichtbar zu machen,
d) vorhandene Räume in der Stadt für Sport zu erschließen,
e) alternative Sportstätten zu Hallenschließzeiten für die Mitglieder zu etablieren,
f) Vereinsmitglieder aus unterschiedlichen Sportgruppen zusammenbringen und das soziale Miteinander
stärken, sowie
g) Interessierten im Sommer mehr Schnuppertrainings anbieten zu können.

Durch die Sichtbarmachung von queeren Sportangeboten werden Menschen auf die Vielfalt im Sport aufmerksam gemacht. Eine Zielgruppe, die noch bis vor wenigen Jahren häufig aufgrund von Diskriminierung im Hintergrund agiert hat, zeigt sich offen mit einem Bewegungsangebot. Der Verein will so außerdem noch mehr queere Menschen motivieren, Mitglied in einem Sportverein zu werden. Wünschenswert wäre diesbezüglich eine regelmäßige Teilnahme von Laufpublikum. Auch bedeutet die Sichtbarmachung eine Einladung an alle, Teil der Berliner Sportlandschaft zu werden und unter dem Regenbogen respektvollen und diskriminierungsarmen Sport in einer Gemeinschaft treiben zu können.
Einerseits soll im Rahmen der Angebote gezeigt werden, dass Sport mit LSBTI*-Gruppen nicht anders ist als mit nicht-queeren Menschen. Vorurteile und Diskriminierung können durch solche in der Öffentlichkeit sichtbare Angebote abgebaut und Vielfalt im Sport (auch durch vor Ort verfügbares Informationsmaterial) beworben werden. Andererseits bietet eine öffentlichkeitswirksame Gestaltung der Location mit beispielsweise Regenbogenfahnen, Roll-ups und Bannern u.a. im Rahmen des Pride-Monats Juli die Sichtbarmachung von Vielfalt und Diversität in Berliner Parks.
Ein weiteres Ziel ist, dass Vereinsmitglieder aus unterschiedlichen Abteilungen nach der langen Corona-Abstinenz wieder (im Freien) gemeinsam Sport treiben können und die wichtige Sozialfunktion des Sportvereins sichtbar wird.

Die Idee des Projekts der Regenbogen-Sportwiese ist es Sportangebote im Sommer draußen stattfinden zu lassen. Die Sportangebote sollen einerseits für Mitglieder angeboten werden, die dieses als reguläres Sportprogramm des Vereins nutzen können und andererseits neue Interessierte zu Schnuppertrainings motivieren. Die Regenbogen-Sportwiese soll außerdem die Sichtbarkeit von Sport im Allgemeinen sowie von Sportangeboten für queere Menschen erhöhen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Einzelperson (Jan Eilhardt)

1500 € € 1500

Projekt
Janine zieht aufs Land

Auch wenn der Film eindeutig ein queeres Thema fokussiert, plane ich den Film für ein breites Publikum, weil dieses Thema jeden angeht.

Es geht um die Auseinandersetzung von Queer-Sein und Gender in Zusammenhang mit dem sozialen Hintergrund und regionalem Unterschied. Dieser Fokus ist sehr selten thematisiert und begründet sich autobiografisch.

Janine, weder Frau noch Mann, hat noch eine Rechnung offen: Als Jugendliche ist sie auf dem Land groß geworden und hat Gewalt erfahren. Nun hat sie mit ihrem Lebenspartner Pierre ein Landhaus erworben. Doch anders als erwartet laufen die Dorfbewohner nicht Sturm. Peter, der junge Nachbar, beginnt ihr sogar nachzustellen und es kommt zu einem leidenschaftlichen Intermezzo. Schließlich erhält Janine doch noch ihre Quittung. Peter, in prekären Verhältnissen lebend, kümmert sich um seinen zurückgebliebenen Bruder Enrico. Als Peter nun, inspiriert durch Janine, seine Freiheit außerhalb der Enge des Dorfes suchen will, sinnt Enrico auf Rache…

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Über mich, Erwin In het Panhuis, als Antragsteller: Im Centrum Schwule Geschichte (CSG) habe ich im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit bzw. als Vorstand verschiedene Ausstellungs- und Buchpublikationen initiiert und durchgeführt, u. a. das Buch – und Ausstellungsprojekt „Anders als die Andern. Schwule und Lesben in Köln und Umgebung 1895–1918“ (Emons-Verlag, 2006). Danach folgten zwei weitere Bücher im renommierten Verlag des Archivs der Jugendkulturen: „Aufklärung und Aufregung. 50 Jahre Schwule und Lesben in der BRAVO“ (2010) und „Hinter den schwulen Lachern. Schwule und Lesben bei den Simpsons“ (2013). Als freier Mitarbeiter für queer.de habe ich in den vergangenen zwölf Jahren hier rund 140 Artikel publiziert (https://www.queer.de/autor.php?autor_id=10).
Über die Förderung der HS soll ausschließlich die Finanzierung des Lektors abgesichert werden. Aus diesem Grunde noch einige Informationen über ihn: Er hat über 25 Jahre Erfahrung als Korrekturleser, Lektor und Schlussredakteur, sowohl für wissenschaftliche als auch für journalistische Texte. Unter anderem: Korrektorat und Schlussredaktion für die Wochenzeitung „Die Woche“ (2000 bis zur Einstellung 2002), Lektorat und Korrektorat für den Verlag Hamburg University Press (2002 bis 2005), seitdem wechselnde Aufträge. Als studierter Historiker (M. A.), der offen schwul lebt und selbst zur Geschichte der Homosexualität(en) forscht und publiziert, hat er außerdem eine große inhaltliche Affinität zur (meistens historischen) Thematik meiner Texte. Seit mehreren Jahren arbeite ich eng und gut mit ihm zusammen.

4240 € € 3.000,00

Projekt
Artikelserie „Schwule Symbole im Film“ (der Förderantrag bezieht sich nur auf das Lektorat von 53 Online-Artikeln, die auf queer.de erscheinen werden)

Alle Menschen, die sich für die Geschichte der Homosexualität, die Bedeutung und Relevanz von Symbolen oder die Rolle der Medien im Allgemeinen und von Filmen im Besonderen interessieren.

Bei der Artikelserie geht es mir um Wissensvermittlung und um die Erhöhung der Medienkompetenz. Dabei sollen in einer für die User*innen kostenlosen und niedrigschwelligen Form möglichst viele Menschen erreicht und für dieses Thema sensibilisiert werden.
Weil die HS in den letzten Jahren eher Print-Publikationen unterstützt hat, möchte ich ausführlich begründen, warum ich die Ziele nicht durch ein Buch, sondern durch eine Online-Artikelserie erreichen möchte. Das hat mit Online-Artikeln im Allgemeinen und mit queer.de im Besonderen zu tun. Auch aufgrund meiner Erfahrungen mit Print-Publikationen bei renommierten Verlagen (Emons, Archiv der Jugendkulturen) und einer Publikation im Selbstverlag ist mir bewusst, dass ich online wesentlich einfacher mehr Menschen erreichen kann. Im Bereich der Sachliteratur geht der Anteil von Print-Büchern seit Jahren kontinuierlich zurück und viele junge Menschen sind über klassische Medien kaum noch zu erreichen. Online-Artikel haben viele Vorteile: So kann ich z. B. mit Verlinkungen arbeiten. Viele Filme sind legal im Netz verfügbar, diese werde ich in meinem Text mit den entsprechenden Timecodes verlinken, was den Informationsgehalt erhöht und als multimediales Angebot besonders interessant ist. Mögliche kleinere Fehler im Text lassen sich online leicht korrigieren.
Zu den Vorteilen einer Veröffentlichung bei queer.de gehört, dass ich vom Bekanntheitsgrad und vom Renommee von queer.de profitiere, der mit Bezug auf LGBTI-Themen wichtigsten Online-Plattform im deutschsprachigen Raum. Seit 2010 habe ich als freier Autor hier rund 140 Artikel publiziert, was eine weiterhin gut funktionierende Zusammenarbeit garantiert. Durch meine bisherigen Artikel habe ich gelernt, was die Zielgruppe von queer.de bewegt, wie sie angesprochen werden möchte und welche Themen gut funktionieren. Ich weiß also nicht nur, welche Themen gut zu kommunizieren sind, sondern auch, auf welche Weise. Im Gegensatz zu Printmedien kann queer.de zusätzlich als Kommunikations- und Interaktionsplattform verwendet werden. Ich werde hier – wie ich es auch schon bei früheren Artikeln gemacht habe – Leser*innenfragen beantworten und selber Kommentare veröffentlichen. Mit Symbolen im Kontext schwuler Geschichte kann ich auf queer.de ein Thema besetzen, das von anderen Autor*innen bisher nicht aufgegriffen wurde und bei dem ich über umfangreiche Kenntnisse verfüge. Alle Artikel – einschließlich der Werbeanzeigen der HS-Stiftung – bleiben nachhaltig verfügbar und im Archiv auch in Zukunft recherchierbar. Ich gehe davon aus, dass die Bedeutung des Archivs von queer.de als Gedächtnis der LGBTI-Community in den nächsten Jahren noch zunehmen wird.

Schon vor rund fünf Jahren habe ich das Thema „Schwule Symbole im Film“ für mich entdeckt und dazu einzelne Vorträge gehalten, die auf reges Interesse stießen:
https://www.fsr-sowi.de/event/schwule-symbole-im-film
Auf dem bereits vorhandenen Forschungsmaterial aufbauend würde ich gerne weiter forschen und den Vortrag zu einer Artikelserie ausbauen.
Was mich thematisch reizt, hat sich in den letzten fünf Jahren nicht verändert: Schwule Symbole im Film können alles zum Ausdruck bringen, ohne dabei gesellschaftliche Tabus zu verletzen. Über Symbole und bildliche Ausdrücke verstehen und erklären wir die schwule Welt: Wer in der Community von „Beuteschema“, „Bären“ und „Barebacking“ spricht, wird sofort verstanden. Ohne den Kleiderschrank als Symbol würde es die Begriffe „Coming-out“ (oder „coming out of the closet“ und „Outing“ nicht geben. Symbole können archetypische Bilder sein, sie können aber auch neu entstehen und sich verändern. Das KZ-Symbol des Rosa Winkels diente in der NS-Zeit der Stigmatisierung schwuler Männer und wurde später ein Zeichen schwulen Stolzes. Heute ist es die Regenbogenfahne, die als queeres Symbol auf eine bunte Szene verweist.
Von In der Länge der einzelnen Texte (drei bis sechs DIN-A4-Seiten, ohne Illustrationen) und der inhaltlichen Aufbereitung der Themen (populärwissenschaftliche Texte und ein manchmal feuilletonistischer Stil, Einbindung von Links bzw. Bildern) her werden diese Artikel mit meinen bisherigen 140 Artikeln vergleichbar sein (https://www.queer.de/autor.php?autor_id=10).

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Der Nebenwiderspruch

2675 € € 2.000,00

Projekt
Der Nebenwiderspruch – genuch EP

„Der Nebenwiderspruch“ ist queerer, nicht-binärer und trans Rap aus Halle (Saale). Mit ersten Auftritten u.a. beim CSD in Halle, queering defaults in Leipzig und dem Trans* Day of Visibility in Halle haben wir uns einen Namen in der regionalen queeren Szene gemacht. Unsere Musik ist aus der queeren Szene, für die queere Szene und wirkt soll auch darüber hinaus wirken: Wir rappen über persönliche Erfahrungen des Lebens jenseits von Cis-Heteronormativität ebenso wie über politische Themen und philosophische Gedanken, gern mit einem humorvollen Twist. Neben queeren Fragen werden dabei u.a. auch Umwelt-Themen, feministische Kämpfe oder auch das eigene Aufwachsen im Osten der 90er Jahre bearbeitet. Nach unseren Konzerten wurden wir immer wieder von jüngeren wie älteren queeren Menschen gefragt, ob es auch Aufnahmen von unserer Musik gibt – digital im Netz oder auch auf einem Tonträger. Wir sprechen also innerhalb der Szene(n) ein breites Publikum an und möchten diesem Wunsch der Szene gern nachkommen, indem wir nun endlich eine EP aufnehmen.

Ziel des Antrags ist die Finanzierung der ersten Veröffentlichung von „Der Nebenwiderspruch“ aus Halle (Saale). Diese EP soll fünf Lieder umfassen. Wie im Abschnitt „Zielgruppe“ bereits angedeutet, verarbeiten wir darin eigene Erfahrungen mit etwa Identitätsfindung, Familienplanung oder Ausschlüssen im Alltag sowie in politischer Organisation. Ziel ist es, diese individuellen Erfahrungen als strukturelle und politische begreifbar zu machen und selbstbewusst eine Stimme für queere Personen zu sein. Dabei ist der Name „Der Nebenwiderspruch“ ein ironischer Verweis darauf, dass diese Themen und Erfahrungen in politischen Überlegungen gern zur Nebensache erklärt werden. Unsere Texte sind geprägt einerseits von emotionaler Verarbeitung dieser Themen und andererseits von philosophischen Überlegungen zu Themenbereichen wie Geschlecht, Sexualität, Natur und Gesellschaft oder Religion. Die Textstruktur weicht häufig von der klassischen Struktur von Rap-Liedern ab: Es wird mit wechselnden Strophenlängen, variablen Refrains, gesprochenen oder gesungenen Interludes und Bridges und teils dialogischen Strophenaufteilungen gearbeitet.

Produktion und Veröffentlichung der ersten EP von „Der Nebenwiderspruch“, einer queeren, non-binären und trans Rapformation aus Halle (Saale)

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Dan Dansen

1989 €

Projekt
Trans* in Raum und Zeit

Das Endformat des Projekts „Trans* in Raum und Zeit“ ist eine ca. 45-minütige Performance und ein experimenteller Kurzfilm von 15-20 min (DCP, HD-File).

Zielpublikum
Viele Menschen sind auf der Suche nach ihrer Geschichte und ihren Wurzeln. Deshalb spricht „Trans* in Raum und Zeit“ Menschen jenseits von Geschlecht und Sexualität an. Dies sehe ich als Chance, queere und feministische Perspektiven einem größeren Publikum nahe zu bringen. Durch den inhaltlichen Fokus auf Trans*-Themen ist eine weitere Zielgruppe das queere Publikum. Mit dem Erschaffen einer Trans-History reiht sich das Projekt in die feministische Tradition von HerStory ein. Dadurch spricht der Film auch ein feministisch interessiertes Publikum an. Durch die Verbindung von Film und Performance steht dem Projekt zudem sowohl das Feld der Kunstszene als auch die Filmfestival-Distribution offen. Das Projekt ist somit an vielen unterschiedlichen Orten beheimatet, eine Stärke die sich aus der Kombination von Form und Inhalt ergibt.

Performance
Das Projekt wird als Performance im Juli in der feministischen galerie futura in Berlin aufgeführt. Weitere Aufführungen sind ebenfalls 2022 in der Berlin Galerie Neonkunst geplant. Angefragt sind ausserdem in Berlin die Galerie Alte Schule Adlershof, die Galerie der Kunger-Kiez-Initiative, Bode-Projects, das Berliner Ringtheater und der Kulturbund Treptow, das Ringtheater, sowie das hungry eyes Festival in Gießen. Durch Inititivbewerbung und Einreichungen auf Calls und Wettbewerbe werde ich diesen Aspekt der Auswertung noch intensivieren. Interessant wären dabei etwa das Festival für Performance Art, die Berlin Art Week oder 48h Neukölln. Einen weiteren wichtigen Kontext der Auswertung bilden queere Festivals und Kontexte, die immer auch als Ort politischer Bildung agieren. Hierbei denke ich an das Trans Fest Stockholm oder das Queer Art Fest Stockholm, die Struktur der Lady*feste oder queere Festivals z.B. in Heidelberg und Dortmund. Aber auch Aufführungen in queeren und feministischen Orten deutschlandweit wären interessant, wie etwa im Schwulen Museum*, im SchwuZ, im Harry Klein (München) oder der feministischen Geschichtswerkstatt (Freiburg).
Die Aufführung in der galerie futura wird außerdem dokumentiert und in queere und feministische Archive gegeben, wie dem Spinnboden Lesbenarchiv, dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv, dem feministischen Archiv FFBIZ, bildwechsel und dem Archiv des Schwulen Museums*.

Kurzfilm
Der fertige Film wird eine intensive Auswertung auf nationalen und internationalen Film-Festivals erfahren. Der Film kann auf allen Festivals plaziert werden, deren Schwerpunkt der Autor*innen-Film ist. Des weiteren steht ihm die breite Festival-Landschaft der Kurzfilmfestivals offen. Da er in seiner Form hybrid ist und mit historischem Material arbeitet, hat er außerdem einen Platz im Zirkel der Dokumentarfilmfestivals. Durch seinen experimentellen Charakter kann er zudem auch auf Experimentalfilmfestivals präsentiert werden.
Festivals, die aufgrund der Mischung aus Autor*innenfilm, dokumentarischem, experimentellem Ansatz und politischem Inhalt für den Film besonders interessant sind, sind u.a. die Berlinale Shorts und das Forum Expanded, International Film Festival Rotterdam, Internationale Hofer Filmtage, Locarno Film Festival, Internationale Filmfestspiele von Venedig, Encounters – Short Film and Animation Festival Bristol, IDFA Amsterdam, ZINEBI – International Festival of Documentary and Short Film of Bilbao, Festival du Court Métrage Clermont-Ferrand, Uppsala International Short Film Festival, Ann Arbor Film Festival, Kassler Dokfest, DOK Leipzig, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, EMAF – European Media Art Festival, Filmfest Dresden, Montreal Festival of New Cinema, u.a.. Weiterhin wird dieser Film ein Zuhause in den breiten Zirkeln der internationalen queeren Filmfestival-Landschaften finden, wie etwa beim BFI Flare: London LGBTQ+ Film Festival, Inside Out Toronto oder beim Hamburg International Queer Film Festival.

Kunstszene
Neben der Festival-Präsentation werden der Film und die Performance auch in Galerien und Museen präsentiert. Eine Zusage für die Präsentation gibt es bereits von der Galerie Neonkunst in Berlin. Durch Zafira Vrba Woodkis künstlerische Arbeit bestehen außerdem vielfältige Netzwerke zu künstlerischen Institutionen in Schweden, wie etwa dem Kunstmuseum Malmö, die wir nutzen können, um das Projekt in Schweden zu zeigen. Die Performance und der Film als Video-Installation können in diesen Kontexten gemeinsam gezeigt werden. Dabei kann der Film ebenso als immersive Installation queerer Pflanzen aufgebaut werden, so dass auch der Film ein räumliches und sinnliches Erlebnis wird.

Weiterführende Auswertung
Der Film soll nach der Festival- und Galerieauswertung auf Streaming-Plattformen (Video on Demand) veröffentlicht werden. Dafür bieten sich internationale Verleiher oder Plattformen wie klipist oder Sooner an, die auch Kurzfilme in ihrem Programm haben. Besonders interessant sind queere Streaming-Plattformen wie fearless, GagaOOLala, SVTV oder GayBingeTV. Aber auch die Plattform Short of the Week mit ihrem breiten Spektrum an dokumentarischen und experimentellen Arbeiten bietet sich für die VOD-Auswertung an.

Wir können nur wissen, wer wir sind, wenn wir
wissen, woher wir kommen.

Was ist die Geschichte von Trans*-Personen in Europa?
Das Thema des Projekts ist die Suche nach den eigenen Wurzeln. Dies ist eine aktive Bewegung, denn es bedeutet, die eigene Geschichte selbst zu schreiben. Aus den Scherben unseres Wissens setzen wir eine Erzählung zusammen, die für uns Sinn stiftet und aus der wir uns neu erfinden können.
Eine Geschichtsschreibung aus Trans*-Perspektive in Europa ist vor dem Zeitalter der Aufklärung fast komplett verschüttet. Das Projekt versucht, diese Lücke zu schließen und wagt eine eigene Erzählung in einer Mischung aus Recherche, eigener Geschichtsschreibung und Fiktion. Damit steht das Projekt in der feministischen Tradition von HerStory, die die Geschichte aus der Perspektive von Frauen neu geschrieben hat. Denn auch für unser Dasein als Trans*-Personen heute ist es wichtig, unsere Wurzeln zu kennen. Dieses Wissen kann uns helfen, unsere eigene Identität neu und anders zu gestalten und fester im Kontext der Menschheitsgeschichte verankert zu sein. Im besten Fall kann es dazu führen, dass wir uns nicht mehr gesellschaftlich für unser Dasein rechtfertigen müssen – ein Druck, der bis heute zu einer erhöhten Rate von psychischen Erkrankungen und Suiziden unter Trans*-Personen führt.
Das Ziel des Projektes ist es, aus künstlerischer Perspektive eine Traditionslinie von Trans*-Ahnenschaft zu zeichnen, die in der bisherigen Geschichtsschreibung weitgehend ignoriert wird.

Die Idee des heteronormativen binären Denkens ist zudem eine menschliche Erfindung, die in der Natur kaum Entsprechung findet. Pflanzen können hermaphroditisch, trans* oder omnisexuell sein, Tiere leben in homosexuellen und homosozialen Kontexten und welches Geschlecht haben eigentlich Steine? Das binäre Denken stelle ich in „Trans* in Raum und Zeit“ infrage. In Performance und Film treffe ich Trans*-Ahn*innen, Naturgeister und Lebewesen, die meine eigene Perspektive inspirieren und transformieren. Mit dem Wissen um die eigene Ahnenschaft und die belebte queere Natur können wir als Trans*-Personen mit einem neuen Selbstverständnis auf die Welt blicken, um andere zu inspirieren und neue Wege zu gehen. Dieses neue Selbstverständnis transformiert auch die heteronormative Perspektive. Es geht darin letzten Endes um nichts kleineres, als das Denken in Subjekt und Objekt aufzugeben und die Welt als Akteurin zu verstehen, die wir nicht objektiv erkennen können, sondern der wir in einer Konversation als eigenständige Akteurin begegnen. Es geht um das Aufgeben des Ressourcen-orientierten Denkens, das die Welt zum Rohmaterial degradiert. Stattdessen plädiert „Trans* in Raum und Zeit“ für eine Sicht auf die Welt, die mit Donna Haraway als „situiertes Wissen“ umschrieben wird: Eine Welt, die wir gemeinsam mit der Welt ko-kreieren und in der wir Verwandtschaft über die eigene Spezies hinaus finden können. Trans* in Raum und Zeit plädiert für die Welt als Wahlfamilie und lädt die Zuschauenden dazu, binäres Denken infrage zu stellen.

„Trans* in Raum und Zeit“ ist eine 45-minütige Performance für eine nicht-binäre Trans*-Person und einen Beamer. „Trans* in Raum und Zeit“ ist zudem ein experimenteller Kurzfilm (ca. 20 min) zwischen Essay, Fiktion und Archivmaterial, der die Performance in ein lagerfähiges, zeitbasiertes Medium übersetzt. Performance und Film beleuchten europäische Geschichte aus der Perspektive von Trans*-Personen und gehen auf die Suche nach Trans*-Ahnenschaft in Europa. Denn eine Geschichtsschreibung aus Trans*-Perspektive ist erst im Entstehen. Es scheint, als ob die Geschichte von Trans*-Personen erst mit dem Zeitalter der Aufklärung und der damit verbundenen Pathologisierung beginnt. Wie aber hat Trans*-Leben vor dieser Zeit ausgesehen? „Trans* in Raum und Zeit“ sucht Antworten auf diese Fragen.

Synopsis: Die*der nicht-binäre*n Figur KAYA (35) kreiert ein Ritual der Gender-Euphorie – der Lust am Trans*-Sein – um Trans*-Ahn*innen anzurufen. In einer Welt, die nur für Männer und Frauen gemacht scheint ist Kaya mit der Verzweiflung konfrontiert, sich für die eigene Existenz rechtfertigen zu müssen und keine eigene Geschichte zu haben. Die tiefe Sehnsucht, in die Menschheit eingebunden zu sein, löst den Wunsch aus, die eigene Geschichte in der Welt der Geister zu finden. Kaya hofft auf eine Begegnung mit einer Trans*-Ahnenschaft, die vor dem Zeitalter der Hexenverfolgung gelebt hat.

Das Projekt untersucht die europäische Geschichte nach Spuren von Personen, die aus heutiger Perspektive als Trans* gelesen werden könnten. Diese Untersuchung geschieht selbst aus der Perspektive einer nicht-binären Person. „Trans* in Raum und Zeit“ ist der Entwurf einer feministischen Utopie der Gemeinsamkeit. In Performance und Film dient ein nicht-binärer Körper als Projektionsfläche für Videomaterial. In diesem Videomaterial spiegelt sich die Trans*-Geschichte Europas: Hexenverfolgung, die Eingebundenheit von gendervarianten Konzepten in paganen (den Naturreligionen näher stehenden) Traditionen, queere Tier- und Pflanzenwelt, sowie die Welt der paganen Gottheiten und Geister, die aus gegenwärtiger Sicht transgeschlechtlich, queer und feministisch erscheinen. Diese Bilder verbinden sich mit einer Soundscape aus Drones und experimenteller elektronischer Musik, die eine Sogwirkung erzeugen und eine immersive Erfahrung ermöglichen. Elektronische Musik knüpft dabei mit der Idee der Trance, Wiederholung und heutigen Ritualen des extatischen Tanzens an pagane Traditionen an. „Trans* in Raum und Zeit“ verbindet diese visuellen und akustischen Elemente mit Textfragmenten von nicht-binärer Geschichte, um Geschichte neu zu schreiben.

Die Performance wird als Installation in der feministischen galerie futura in Berlin uraufgeführt: Die Zuschauenden sitzen in einem botanischen Garten queerer Pflanzen, die Inspiration geben, die angenommene Natürlichkeit des gender-binären Systems zu hinterfragen und Geschlecht und Sexualität aus einer neuen Perspektive zu denken. Somit entsteht ein immersiver Erfahrungsraum zwischen queerer und feministischer Geschichtsschreibung und einer Neubetrachtung von biologischen Perspektiven auf Geschlecht.
Das Ziel des Projektes ist es, eine Traditionslinie von Trans*-Ahnenschaft zu zeichnen, die in der bisherigen Geschichtsschreibung weitgehend ignoriert wird.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

trans*fabel

5410 € € 500,00

Projekt
Erweiterung der Own-Voices-Bücher bei trans*fabel

trans*, inter*, nichtbinäre (tin) Personen und die Allgemeinheit

Empowerment von tin Personen durch die Schaffung eines erweiterten Angebotes – und dadurch der Sichtbarmachung und Bewerbung – von Büchern von tin Autor*innen bei trans*fabel. Hierdurch soll diesen Büchern zu einer breiteren Leser*innenschaft verholfen und die Sichtbarkeit und Akzeptanz von tin Lebensweisen erhöht werden.

Diese Ausweitung des Angebots an Own-Voices-Büchern von tin Autor*innen auf transfabel.de soll durch die Hinzunahme von bei Books on Demand veröffentlichten Büchern geschehen. Die Gründe hierfür und warum eine Förderung nötig ist, werden nach den folgenden Hintergrundinformationen zu trans*fabel erklärt.

Hintergrund zu trans*fabel:

trans*fabel ist ein von mir (Anton Cronauer – Künstler*name Katja Anton Cronauer, Pronomen: er) betriebener Webshop mit Büchern, Zines, Kunst und mehr zum Thema „Jenseits des 2-Geschlechtersystems“ inkl. Büchertischen bei Veranstaltungen (sofern dies die Corona-Lage erlaubt).

Ich hatte mich dieses Jahr für den Waltraud-Schiffels-Preis beworben und von der Stiftung kam die Idee, dass ich mich bei der Homosexuellen Selbsthilfe e.V. bewerbe.

2022 ist das 5. Jahr, in dem es trans*fabel gibt. Gegründet habe ich das Projekt Ende 2017. Ich selbst bin trans* und so lag der Fokus zunächst auf Büchern und Kunst zum Thema Trans*. Da ich trans*fabel in meiner Freizeit aufbaute, begann es klein und wuchs allmählich. Dabei ist mir wichtig, alle Bücher, die ich in das Sortiment von trans*fabel aufnehme, selbst vorher zu lesen oder mindestens zu überfliegen. Denn tin Personen werden in vielen Büchern negativ, stereotypisierend und nicht empowerend dargestellt. Auch achte ich darauf, dass die Bücher möglichst intersektional diskriminierungsfrei/-kritisch sind.

Inzwischen gibt es bei trans*fabel ein großes Sortiment an handausgewählten Büchern zu Trans*-, Inter*- und Nichbinär (TIN)-Themen. Die meisten der im Webshop geführten Bücher sind mit Mini-Rezensionen von mir versehen. Neben dem Büchersortiment gibt es eine sich stetig vergrößernde Kooperation mit diversen tin Künstler*innen sowie Verfasser*innen von Zines, die Produkte bei trans*fabel anbieten, wobei für manche von diesen trans*fabel ihre einzige Online-Plattform für den Verkauf ist. Unter transfabel.de/kunst sind diese Künstler*innen (sofern sie dies wünschten) als zusätzlicher Service von mir mit Kurzbiografien, Fotos und Links zu ihren Homepages aufgelistet.

Begleitend zum Webshop veröffentliche ich in verschiedenen online und offline erscheinenden Magazinen Artikel und Rezensionen über Bücher zu TIN-Themen (siehe transfabel.de/l/artikel). Ich arbeite an einem Kinderbuch zum Thema Trans* und habe auf zwei Festivals (Wer-lebt-mit-wem-Sommercamp und Grüner-Faden-Festival, beide 2019) ein darauf basierendes Theaterstück aufgeführt (und auf letzterem Festival 2021 aus Texten zu Trans* und Inter* gelesen).

2018 habe ich Nonbinary.Berlin (https://nonbinary.berlin/de/) mitgegründet und 2019 eine Infoveranstaltung zum damals neuen §45b PStG mitorganisiert. Des Weiteren kreiere ich Kunst zum Thema und habe diese vor Corona in Einzelausstellungen präsentiert (z. B. 2018 im Sonntags-Club Berlin). Sobald es wieder möglich ist, möchte ich weitere Ausstellungen planen. Einige Kunstwerke hängen als Dauerleihgaben in den Räumlichkeiten von AB Queer e.V., LesMigraS und der AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. – Erziehungs- und Familienberatung. Zudem verbreite ich meine Kunst in Form von Postkarten, Magneten, Schmuck, Buttons und anderen Pride-Artikeln über trans*fabel.

Basierend auf der Progress-Pride-Flagge habe ich 2020 die inklusivere Inter*-Progress-Pride-Flagge designed (transfabel.de/cronauer/interprogresspride). Inzwischen gibt es eine zweite, die in England entwickelt wurde. Vom Verkauf jeglicher Produkte mit dem Inter*-Progress-Pride-Design erhält TransInterQueer e.V. (TrIQ) einen Anteil des Gewinns als Spende.

Neben TrIQ unterstütze ich durch trans*fabel eine allmählich aber stetig wachsende Gruppe an Vereinen und Initiativen aus der Community, darunter das Trans Healthkit Projekt, der sich für queere Jugendliche engagierende Verein Queerspace, der Ratgeber für trans* Menschen in Haft und Queermed. (Für eine Übersicht und Links zu den geförderten Initiativen siehe transfabel.de/l/soli.)

Hintergrund zum Projekt „Erweiterung der Own-Voices-Bücher bei trans*fabel“:

Viele tin Autor*innen veröffentlichen bei Books on Demand (BoD), weil sie ihre Bücher nicht bei den großen Verlagen unterbekommen und das Geld, das sie zu kleineren Verlagen oftmals mitbringen müssten, nicht haben. Haben sie ein Buch geschrieben, ist es oft am günstigsten und einfachsten dieses bei BoD zu veröffentlichten und auch strategisch insofern sinnvoll, dass das Buch dann über den Buchhandel bestellbar ist. Ein großer Nachteile ist, dass sie keinen Verlag haben, der das Buch für sie bewirbt.

Während bei trans*fabel schon viele Own-Voices-Buchtitel mit dabei sind, fehlen BoD-Titel – bis auf einige wenige, die Autor*innen mir direkt zur Verfügung gestellt haben – bislang im Sortiment. Daher hatte ich für dieses Jahr geplant, Buchtitel durch Direktbestellung bei BoD ins Sortiment aufzunehmen. Eine erste Recherche hierfür zeigt, dass mir dies aus folgenden Gründen nicht ohne finanzielle Förderung möglich ist.

Gründe für den Förderungsantrag für dieses Projekt:

– BoD liegt mit einem Rabatt von 25% für Wiederverkäufer*innen erheblich unter den verlagsüblichen Rabatten (und stellt mir außerdem die Kosten für den Versand in Rechnung).
– Da ich als Webshop für Kund*innen feste und idealerweise nicht allzu lange Lieferzeiten angeben muss (derzeit sind diese bei trans*fabel auf „2-3 Tage, maximal 5 Tage“ festgelegt) und BoD lediglich eine Lieferzeit von „ca. eine[r] Woche“ anbietet, ist es sinnvoll, jeweils 5 Exemplare der Titel auf Lager zu haben, insbesondere für den Anfangsbestand, wenn ich das neu hinzugekommene Buch bewerbe. (Im Gegensatz zu Buchläden kann ich nicht auf Grossisten zurückgreifen, die innerhalb von 24 h liefern.)
– Bislang leiste ich für trans*fabel unbezahlte Arbeit und finanziere mich durch andere, zusätzliche, freiberufliche Jobs (als Übersetzer, Lektor, Sensitivity Reader und Bildungsreferent; siehe transfabel.de/cronauer). Um mir die zusätzliche Zeit – geschätzte 5 Stunden pro Woche – für die Erweiterung mit BoD-Titeln nehmen zu können, bräuchte ich daher einen Zuschuss für die dadurch ausfallenden Auftragsarbeiten als Freiberufler. Entsprechend setze ich einen Stundenlohn von 40 € / h an, womit sich die monatlichen Kosten auf 866,67 € belaufen. Diese 5 Stunden pro Woche sind veranschlagt für die Recherche und das Sichten von BoD-Titeln, Einpflege in den Webshop, Bestellabwicklung und Präsentation der Bücher auf Social Media Seiten (Twitter und Instagram).

Ohne eine finanzielle Förderung ist dieses Projekt also nicht machbar, da ich dann nicht über die zeitlichen und finanziellen Ressourcen verfügen werde.

Erweiterung der Own-Voices-Bücher von trans*, inter* und nichtbinären Autor*innen durch Bestellungen bei Books on Demand sowie Bewerbung dieser Bücher

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

[ku:] e.V. – Raum für queerfeministische Dominanz in Köln

2000 €

Projekt
Queerfeministische (Kultur)Entfaltung

Mit dem [ku:] möchten wir einen Raum schaffen, in dem queerer Alltag stattfinden kann, einen Raum für Lesben, Bisexuelle, trans*Menschen, Schwule, Asexuelle, nicht-binäre und inter-geschlechtliche Menschen und noch viele mehr. Wir möchten einen solidarischen Freiraum gestalten, indem wir uns abseits des heteronormativen Mainstreams mit Kunst, politischen Inhalten, gesellschaftlichen Fragestellungen und uns selbst beschäftigen können. In Zukunft möchten wir unseren Raum und unsere Veranstaltungen noch stärker öffnen und bspw. barrierearme Zugänge auch für Menschen mit Behinderungen schaffen.

– Öffnung der Prozesse und Veranstaltungen
– barrierearme Gestaltung aller Prozesse
– Netzwerk ausbauen und stärken
– Queere Wohlfühlorte schaffen und erhalten
– Empowernde Veranstaltungen
– weitere Zielgruppen ansprechen & Austausch anregen
– Sichtbarkeit schaffen

Der [ku:] e.V. befindet sich in einem Prozess, in dem wir uns mit drängenden Fragen der eigenen Organisation, Vernetzung und dem Abbau von Barrieren auseinandersetzen. In diesem Rahmen ist eine Veranstaltungsreihe geplant, die einerseits selbst dazu beitragen soll, das [ku:] zu öffnen, andererseits soll bereits der Prozess genutzt werden, um uns mit Themen wie z.b. der barrierearmen Gestaltung unserer Veranstaltungen, unseres Webauftrittes und des eigenen Teams zu beschäftigen. Es sollen insgesamt 3 Veranstaltungen zu den Themen „Queer im Alter“, „Femme Empowerment“ und „Glitter on my Intersection – Queerness und Behinderung“ stattfinden. Geplant sind Konzerte, Performances, Gesprächsrunden und auch ein bisschen Party. Dabei wollen wir alle Veranstaltungen so barrierearm wie möglich gestalten. Wir arbeiten mit anderen Vereinen und kulturellen Akteur*innen zusammen wie z.B. Assata im Hof, Queer-Referat der TH Köln, Producing Sibylle Kollektiv und der Idahobita und wollen so unser Netzwerk stärken und den Kontakt zu neuen Zielgruppen ausbauen.

Antragsteller Beantragte Fördersumme Fördersumme

Projektseminar „Digital East“ des Osteuropäisches Instituts der Freien Universität zu Köln

3600 €

Projekt
Being Queer in and through Media

Die Vorführung der Dokumentation vor einer breiten Masse an Zuschauer:innen, darunter auch Forschenden und Aktivist:innen, im Kino Krokodil sowie im Rahmen der “Georgien”-Themenwoche des Kulturwissenschaftlichen Instituts der FU, bietet den Zuschauenden Handlungsspielraum für weitere Forschung und Diskurse zum Thema Umgang mit Medien, sozio-historische Faktoren, welche die Einstellungen und das Verhalten prägen, Arten der Spaltung und Möglichkeit der Wiederannäherung.

Das Hauptziel unserer Dokumentation besteht darin, den georgischen Menschen selbst eine Bühne zu geben, um zu reflektieren, wie die Medien zu ihrer Meinungs- und Identitätsbildung beitragen und wie sie genutzt werden können, um sich weiterzubilden und zu organisieren.

So können die verschiedenen Positionen in Bezug auf Minderheiten wie queere Bewegungen in Georgien sowie die Rolle der Medien dabei verstanden werden, indem Menschen mit direktem Bezug ihre Sicht und Erfahrungen schildern. Durch die Dokumentation bieten wir Menschen vor Ort die Möglichkeit, über die Situation in Georgien sowie die Rolle der Medien dabei aufzuklären und damit auch stellvertretend eine Perspektive auf den Umgang der Gesellschaft mit Homophobie, Geschlechterbildern, Transfeindichkeit und Spaltung.

In 2020 musste die erste große öffentliche Pride-Parade in Tbilisi aufgrund von gewaltsamen Gegendemonstrationen abgesagt werden. Sie sollte eine bunte und liebevolle Gemeinschaft der LGBTQI+-Szene nach außen hin repräsentieren und den verschiedenen Minderheiten für einen Tag einen Platz in der breiten Gesellschaft einräumen. Bei den Gegendemonstrationen von queerfeindlichen Gruppierungen wurden jedoch dutzende Journalisten:innen und Aktivist:innen verletzt, ein Kameramann tödlich (BBC News, 2021).

Anhand dieses Beispiels wollen wir folgende Forschungsfragen gemeinsam mit mit Betroffenen wollen wir damit unsere Forschungsfrage beantworten:

Wie trägt die mediale Darstellung von mutmaßlichen Minderheiten in solchen Fällen zu gesellschaftlichen Annäherungs- oder Spaltungstendenzen bei?
Wie werden dabei die Minderheiten medial dargestellt und repräsentiert und von der Mehrheitsgesellschaft aufgenommen?

Dafür untersuchen wir den Einfluss der staatlichen und sozialen Medien auf die Bewegungen der queeren und ihnen kritisch gegenüberstehenden Gruppen und der georgischen Mehrheitsgesellschaft, geprägt von der orthodoxen Kirche. Dabei betrachten wir ebenfalls, wie die Medien dazu beitragen, dass eine Minderheit im Mehrheits-Diskurs einen Platz findet und wie sie der Organisation und Aufklärung dienen können.

Um unsere Fragen zu beantworten und dem diversen Thema gerecht zu werden, beleuchten wir mehrere Bereiche und sammeln Hintergrundinformationen, Statements von queeren sowie kirchlichen Gruppen, Einschätzungen der Soziolog:innen und Medienschaffenden in einer Film-Dokumentation und einer interaktiven und informativen Online-Plattform. Indem wir den sozio-historischen Kontext mit einbeziehen und den Einfluss der Medien auf Meinungsbildung und Organisation beleuchten, liefern den Zuschauenden eine Erklärung für die Ablehnung von queeren Bewegungen. Für das Verständnis der Dynamiken innerhalb der mehrheitlich anti-queeren und der kleinen pro-queeren Gruppierung innerhalb Georgiens ist es entscheidend, die Position und Ziele der Medienschaffenden zu beleuchten. Denn diese tragen durch ihre Reichweite dazu bei, aufzuklären und zu schlichten, oder durch reißerische Berichterstattung zur Spaltung beizutragen.
Gleichzeitig geben wir den Betroffenen selbst eine Bühne, um die heikle Situation in Georgien aus ihrer Perspektive zu erklären und einen Ausblick zu schaffen. Dafür werden wir zusätzlich in Paneldiskussion bei der Aufführung werden wir die Möglichkeit geben, über diese komplexe Thematik zu diskutieren und welche Lösungsansätze für eine Annäherung entwickelt werden müssen.

Durch unser Projekt wollen wir die Komplexität und Relevanz der Geschehnisse in Georgien für den aktuellen Diskurs rund um Gleichstellung, Spaltung und Möglichkeiten der Annäherung reflektieren.


 

 

Projekte aus den vergangenen Jahren

Projekt Antragstellende Fördersumme

2014 / 01: Opferhilfe nach schwulenfeindlichem Angriff

Dennis R, Gelsenkirchen 1.800,00 €

2013 / 10: quEAR! ist ein Hörfestival zu queeren Themen, mit Audio-Beiträgen (Feature, Hörspiel)

quEAR! Das Transtonale Ohrenfest 900,00 €

2013 / 06: Queer Politics In Israel: LGBT-Programme beim Israel Film Festival Berlin

Klappe e.V. zur Förderung von Film-Kulturarbeit in Berlin 500,00 €

2013 / 05: GAY NOT GREY, ein schwules Modetheater für jedes Alter

Schwulenberatung Berlin gGmbH 1.000,00 €

2013 / 04: Der Spalt – Gedankenkontrolle. Ein Spielfilm.

Christina Schieferdecker und Kim Schicklang 1.500,00 €

2013 / 02: Queerulant_in – Queere Politiken und Praxen

Druckkollektiv Queerulant_in 500,00 €

2013 / 01: Buch: Homosexualität im Spiegel der Wissenschaften. Ein Handbuch, herausgegeben von J. Evans/R. Lautmann/F. Mildenberger/J. Pastötter

Männerschwarm Verlag GmbH – Detlef Grumbach 1.500,00 €

2012 / 14: Gestaltung des Eingangsbereiches

INITIATIVE ROSA-LILA 400,00 €

2012 / 13: SHADES OF RED & PINK – Mittel-/Osteuropäisches LGBT Videoarchiv mit Lebensge- schichten aus der Wendezeit bis heute. Dokumentarfilmprojekt.

Gamma Bak & Douglas Conrad c/o Gamma Bak, Berlin in Zusammenarbeit mit RayMar Educational Films San Francisco 2.900,00 €

2012 / 12: Queer2Go – Akzeptanzfördernder Zeichentrick-Clip in Sachsens Straßenbahnen und Bussen

Initiative 2=2 800,00 €

2012 / 11: Queeres Fotoprojekt:: „queere barbies“

Julia Bader 390,00 €

2012 / 09: Klanginstallation „parlamementO hederA“ – Das Efeu-Parlament der Erinnerung

radiOAton / CHRISTIAN W. FIND 500,00 €

2012 / 07: Dokumentarfilm “Die Andere Seite des Regenbogens”

Thomas Bartels (Section E Productions) 500,00 €

2012 / 06: Kurzfilm Own Drum

Kai Stänicke 1.500,00 €

2012 / 05: Nirgendwo daheim. Das bewegte Leben des Bruno Vogel.

Raimund Wolfert 500,00 €

2012 / 04: Queeres Zeitschriftenprojekt für Mittelhessen

Arbeitskreis Queere Zeitschrift Mittelhessen 500,00 €

2012 / 03: „Queer-Leben-Sommerreise“

Schwulenberatung Berlin gGmbH 1.430,00 €

2012 / 02: familyship – Unterstützung Regenbogenfamilien

Christine Wagner, Miriam Förster 1.500,00 €

2011 / 10: ROSA FALTEN – Schwul- lesbische Seniorentheatergruppe

ROSA FALTEN- Schwul-lesbische Seniorentheatergruppe 1.000,00 €

2011 / 07: Der Sound der Stadt. Queere weibliche DJs in der Berliner Technoszene – (Arbeitstitel). Dokumentarfilmprojekt

Dan Bahl 500,00 €

2011 / 04: Kurzfilm / Musikvideo COLD STAR

Kai Stänicke 700,00 €

2010 / 08: Wochenende für Eltern mit ihren lesbischen Töchtern und Wochenende für lesbische Frauen mit ihren Eltern

Netzwerk katholischer Lesben 500,00 €

2010 / 07: Zwei Aufnahmegeräte und Inernetspeicherkapazität für Podcasts für 30 Monate

Transgenderradio 500,00 €

2010 / 06: Erzählcafé und Workshop im Rahmen der lesbisch-schwulen Kulturtage in Göttingen

FREIE ALTENARBEIT GÖTTINGEN e.V. 1.240,00 €

2010 / 05: Ll FT – Mittelosteuropáische LGBT-Aktivistinnen Konferenz

Labrisz Leszbiku s Egyesület 1.000,00 €

 

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Ergebnisreiche Mitgliederversammlung in geselliger Atmosphäre

Nach zwei Jahren konnte die Mitgliederversammlung der Homosexuellen Selbsthilfe wieder wie gewohnt in Präsenz erfolgen. Wie schon seit vielen Jahren nahmen wir uns ein ganzes
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Mitgliederversammlung 2023: 28.- 30.04. im Waldschlösschen

Nach der Mitgliederversammlung ist vor der Mitgliederversammlung. Da der Termin für 2023 bereits festgelegt wurde - sehr frühzeitig - ein Safe-the-Date für das Wochenende
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